Übung mit Big Bags am Samstag

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Foto: Sören Müller

Grimma. Am Samstag  kamen Wasserwehr und Feuerwehr auf der Schlossterrasse zwischen Pöppelmaannbrücke  und Schloss bei einer Trockenübung ordentlich ins Schwitzen. 

40 Kameradinnen und Kameraden der Wasserwehr Böhlen und der Ortfeuerwehren Cannewitz, Kössernund Höfgen sowie Mitarbeiter des Bauhofes und des Ordnungsamtes waren vor Ort, um sich mit dem Provisorium vertraut zu machen.

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Im Moment fließt die Mulde ruhig vor sich hin, dennoch möchte die Stadt Grimma auf eine mögliche Hochwasserkatastrophe vorbereitet sein. Am Sonnabend kammen erstmals in Grimma Big-Bags als mobiler Hochwasserschutz zum Einsatz. „Es bestand keine akute Hochwassergefahr. Dennoch möchten wir vorbereitet sein“, sagt Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger. Er betonte allerdings dabei, dass die Big-Bags lediglich ein Minimalschutz sind, um Schlimmeres zu vermeiden.

Die Einsatzkräfte wurden geschult und probten den Umgang mit den sperrigen Säcken und die nötigen Handgriffe, um schnellstmöglich die Lücken der Hochwasserschutzanlage zu schließen. Der mobile Hochwasserschutz soll mittels sogenannter Big-Bags geschaffen werden. Insgesamt sind es 60 riesige Säcke, die jeweils mit 1,5 Tonnen Sand befüllt werden. Hochwasserschutzexperten des Sächsischen Landesverbandes der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. leiteten die Einsatzkräfte beim Aufbau und Umgang mit den Sandsäcken an. Im Vorfeld des Einsatzes erfolgte eine Schulung zur präventiven und operativen Hochwasservorsorge.

Am Nachmittag waren die Kameraden auf der Schlossterrasse zwischen Pöppelmannscher Steinbrücke und Schloss zu Gange. Die großen Sandsäcke wurden im Vorfeld bereits befüllt. Kameradinnen und Kameraden anderer Ortsfeuerwehren proben den Einsatz mit Big-Bags am Sonnabend, dem 27. August erneut. Die Big-Bags werden nach der Übung nicht wieder zurückgebaut. Platz für die Baustraße wird ausgespart. Die aufgestapelten Sandsäcke sind kein Spielplatz und befinden sich in der Baustelleneinrichtung. „Jeder sollte verantwortungsvoll und respektvoll mit den mobilen Hochwasserschutzelementen umgehen.“ mahn die Stadtverwaltung.

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