Grimmaer reisten zum Jubiläum in ihre Partnerstadt

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Foto: Stadt Grimma

Grimma/Rüdesheim. Obwohl erst 2014 der Partnerschaftsvertrag zwischen der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Rüdesheim und der Stadt Grimma offiziell geschlossen wurde, bestehen die engen und freundschaftlichen Beziehungen beider Städte seit über 25 Jahren.

Seit dieser Zeit finden in regelmäßigen Zeitabständen Treffen zwischen der Grimmaer Stadtverwaltung, Stadträten, Verbänden und Vereinen wie z.B. der Freiwilligen Feuerwehr, dem Jugendblasorchester und dem Grimmaer Tanzclub Blau- Gelb statt. Besondere Höhepunkte waren die „Naheländisch-sächsischen Kulturabende“ in Rüdesheim sowie die Gegenbesuche zu den Grimmaer Stadtfesten, dem Musikantentreffen und weiteren besonderen Anlässen. Auf dieser Grundlage erfolgte vor Monaten eine Einladung an die Grimmaer Stadtverwaltung und an das Partnerschaftskomitee zur 1.250-Jahr-Feier der Ortsgemeinde Hüffelsheim. Dieser Einladung folgte eine Delegation bestehend aus 40 Vertretern Grimmaer Vereine, der Stadtverwaltung, der Stiftung „St. Georgenhospital“ und jahrelangen Freunden dieser besonderen Verbindung.Im 450 km entfernten Rüdesheim an der Nahe angekommen, wurden die Grimmaer Gäste vom Bürgermeister Markus Lüttger und dem Hüffelsheimer Ortsbürgermeister Jochen Fiskus im Rahmen der abendlichen Festveranstaltung herzlich willkommen geheißen. Es folgte ein großartiges mehrstündiges Programm, dargeboten von den vielen Vereinen der 1300 Einwohner zählenden Ortsgemeinde.Mitglieder, alles Laien, der verschiedensten Vereine mit eigens dafür eingeübten tänzerischen, musikalischen und Theaterdarbietungen, stellten sich vor. Der Besuch der Sachsen in der Weinregion wurde vor allem durch die mitgereisten Vereinsvertreter belebt. Den kulturellen Gruß der Grimmaer überbrachten Alexander Scheffler und Stella Koch vom Tanzclub „Blau-Gelb“ mit Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen. „Es war bemerkenswert, wie begeistert und mit wie viel Herzblut alle dabei waren“, war die Mitreisende Christina Apitzsch von der Ausgestaltung beeindruckt. In ihrem Grußwort würdigte Angelika Sallat, Vorsitzende des Grimmaer Partnerschaftskomitees, die seit vielen Jahren bestehende großzügige Unterstützung der Rüdesheimer vor allem beim Aufbau der städtischen Sozialstation und bei der Bewältigung der Fluten im Jahr 2002 und 2013. Am nächsten Tag fand federführend durch den Südwestdeutschen Rundfunk eine 16 km lange Wanderung durch den romantischen Soonwald mit atemberaubender Aussicht auf das Nahetal und das Weinanbaugebiet statt. Aktive aus dem mitgereisten Wanderverein „Flotter Schritt“ und Teilnehmer der Grimmaer Reisegruppe machten sich am Morgen auf den Weg um die herausfordernde Strecke mit insgesamt 10 Stationen zu absolvieren. Der Wanderspaß ging über sechs Stunden und alle waren begeistert von den Eindrücken dieser einzigartigen Natur. Wandervereinsvorsitzende Angelika von Thun war von dem Wandergebiet total begeistert. „Unsere höchste Achtung sprechen wir denen aus, die an der anspruchsvollen Tour mitgemacht haben. Es ist immer wieder schön, übers Wandern neue und herzliche Menschen kennen zu lernen. Vor allem möchten wir Angelika Sallat, Steffi Selzer und den fleißigen Bienchen vom Mehrgenerationenhaus Grimma sowie Jutta Führer-Reiz aus Rüdesheim ganz herzlich danken, dass sie die Tour so wunderbar organisiert haben“, sagte die Wanderspezialistin. Der Rest der Reisegruppe, begleitet von Michael Schaller (1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Rüdesheim) und Frau Jutta Führer-Reiz (Verantwortliche der Städtepartnerschaft in Rüdesheim), startete in Bad Kreuznach den Besuch des Schloss-Museums mit Schloss-Garten, der Römerhalle und des Museums für PuppentheaterKultur. Die Museumsführerin Frau Helmstedt vermittelte leidenschaftlich die Geschichte vom Schloss mit allem was dazu gehört. Am Abend folgte auf Einladung des Bürgermeisters Markus Lüttger und den Gründern dieser Beziehung ein gemeinsames Abendessen, bei dem in geselliger Runde herzliche Begegnungen mit den „Bauherren und Unterstützern“ der lebendigen Beziehungen Karl-Otto Velten (Landrat a.D. Bad Kreuznach), Wolfgang Ginz (ehemaliger Bürgermeister Rüdesheim), Johannes Rohr (1. Beigeordneter a.D. Rüdesheim) und Schwester Edith Schmid (a.D. Rüdesheim) Raum und Zeit fanden. Erfahrungen wurden ausgetauscht und natürlich, im Namen des Grimmaer Oberbürgermeisters Matthias Berger, die Einladung zu einem Gegenbesuch nach Grimma für 2017 ausgesprochen. Der Sonntag klang mit einem Markttreiben und einem liebevoll gestalteten Festumzug durch Hüffelsheim aus. „Ich glaube im Namen aller zu sprechen, wenn ich auf diesem Weg noch einmal jenen, die zu diesen erlebnisreichen Tagen beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön sage“, so Christina Apitzsch. Mit vielen gewonnenen Eindrücken und Anregungen wurde die Rückreise nach Grimma angetreten. „Unser Dank gilt vor allem dem Bürgermeister von Rüdesheim, Markus Lüttger, und der Verantwortlichen für die Städtepartnerschaft, Jutta Führer-Reiz, die uns während dieser drei Tage begleitet und umsorgt haben“, so Angelika Sallat.

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Quelle: PM Stadt Grimma

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