Hochwasserschutz: Grimma macht die Schotten dicht

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Archivbild/Sören Müller

Grimma. Im Rahmen einer Hochwasserübung am Sonnabend, 11. Mai proben Feuerwehrkameraden und Einsatzkräfte die Abfolge des Verschließens der Hochwasserschutzanlage.

8.30 Uhr rücken die Einsatzkräfte vom Feuerwehrgerätehaus in der Straße des Friedens aus.  „Die Hochwasserschutzanlage ist so gut wie fertig“, sagt Oberbürgermeister Matthias Berger. „In den nächsten Tagen wird das letzte Tor angebracht. Zudem erfolgen Restarbeiten an der Schlossterrasse“.

Zur Übung haben die knapp einhundert Kameradinnen und Kameraden der Grimmaer Feuer- und Wasserwehren die Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit die 78 Elemente zu verschließen, damit die Anlage dicht ist. Die Palette reiche dabei von großen Toren, neun Meter breit, ca. vier Meter hoch und 20 Tonnen schwer, bis zu kleinen Verschlusselementen. „Ich möchte um Verständnis bitten, wenn es im Rahmen der Durchführung der Hochwasserschutzübung zu Einschränkungen im Verkehrsraum kommen sollte. Ebenfalls möchte ich darum bitten, die Kameradinnen und Kameraden bei den Übungen nicht zu behindern“, so das Stadtoberhaupt. Der Floßplatz, das Verlobungsgässchen, die Straße „Großmühle“ und die Straße des Friedens sind während der Übung ab 8 Uhr gesperrt. Auch in Dorna werden die Verschlüsse beübt, so dass der Mulderadweg gesperrt ist.

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Über zwei Kilometer erstreckt sich die gesamte Anlage von der Amtshauptmannschaft am Floßplatz bis zum Oberwerder. Die besondere Kür in Grimma ist es, Hochwasserschutz, Denkmalschutz und Stadtentwicklung geschickt zu verbinden sowie die Kosten in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen investieren hier etwa 53 Millionen Euro in eines der wichtigsten Hochwasserschutzvorhaben Sachsens.

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