Dürre: Gibt´s noch genügend Weihnachtsbäume in Sachsen?

0
111
Symbolbild/pixabay

Sachsen. Die große Dürre setzte auch dem „Weihnachtsbaumbestand“ in Sachsen stark zu.

Zwar haben die Stürme, der Borkenkäfer, die langanhaltende Trockenheit und große Hitze unserem Wald stark zugesetzt und viele frisch gepflanzte Weihnachtsbäumchen sind leider vertrocknet – aber die bereits ausgewachsenen Weihnachtsbäume haben die Dürre ganz gut überstanden“, sagte Staatssekretär Dr. Frank Pfeil anlässlich der Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison 2018.

- Anzeige -

Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Pfeil und der 8. Sächsischen Waldkönigin Gina-Maria I. haben sich die Kinder der Kindertagesstätte „Storchennest“ dabei einen schönen Weihnachtsbaum für ihre Kita in Höckendorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ausgesucht. Mit Hilfe der Förster des Forstbezirkes Bärenfels wurde er fachgerecht abgesägt, verpackt und abtransportiert. Bald wird er Groß und Klein in der Kita „Storchennest“ in weihnachtliche Stimmung versetzen.

Heimische Weihnachtsbäume sind besonders frisch, weil die Zeit zwischen Ernte und Verkauf kurz ist. Weil der Transportweg vom Erzeuger zum Verbraucher auch deutlich kürzer ist, wird auch das Klima geschont“, sagte der Staatssekretär. Neben den Vorteilen für den Klimaschutz verbleibt gleichzeitig ein Großteil der Wertschöpfung bei der Weihnachtsbaumproduktion im ländlichen Raum Sachsens. Von den knapp 30 Millionen verkauften Weihnachtsbäumen in Deutschland stammen allerdings die meisten aus dem Sauerland (Nordrhein-Westfalen) sowie aus Dänemark.

- Anzeige -

Weihnachtsbäume aus Sachsen werden sowohl von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Gartenbau als auch vom Staatsbetrieb Sachsenforst angepflanzt. In der Regel nach sechs bis acht Jahren werden Blau-, Omorika- und Gemeine Fichten sowie die beliebten Nordmanntannen, aber auch Gemeine Kiefern und Schwarzkiefern für den Verkauf geschlagen. Sehr beliebt sind nach wie vor Veranstaltungen zum Selberschlagen von Weihnachtsbäumen – sowohl von Familien als auch Institutionen aller Art zur Weihnachtsfeier. Auch Sachsenforst bietet landesweit eine Reihe von Terminen dazu an. Informationen sind im Internet unter www.sachsenforst.de sowie unter www.treffpunktwald.de zu finden.

In Sachsen werden in diesem Jahr schätzungsweise 1,5 Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt. Sachsenforst bietet 25 000 bis 30 000 Weihnachtsbäume zu Verkauf an. Dabei handelt es sich vor allem um Blau- und Gemeine Fichten sowie Kiefern, aber auch Nordmanntannen stehen in einzelnen Forstrevieren zur Verfügung. Bei Interesse können auch höher gewachsene Bäume erworben werden, etwa von Städten, Gemeinden und Unternehmen. Bäume aus dem Staatswald für die weihnachtliche Wohnstube kosten je nach Baumart und Größe überwiegend zwischen 15 und 30 Euro.

- Anzeige -

Noch mehr Nachrichten

Symbolbild

Mutmaßlicher Dealer erwischt

Grimma. In den frühen Morgenstunden kontrollierten Polizisten in Grimma in der Bahnhofstraße einen 41-Jährigen.Schnell stellte sich heraus, dass sie den richtigen Riecher gehabt hatten. Der Kontrollierte hatte in einer Plastikdose mehr als zwei Gramm...

1,8 Millionen Aufrufe – Ausblick/Aufruf – Neuigkeiten rund ums Medienportal-Grimma

Das Jahr 2018 war auch für uns recht erfolgreich. Alle Zahlen rund ums Medienportal für 2019 gibts im Link! Außerdem ein Ausblick und wichtige Informationen für Vereine, Freizeitler etc. und Kritik.Portal in Zahlen 1,8 Millionen...

7 Titel für SV 1919 Schachnachwuchs

Grimma/Kitzscher. Kurz vor dem Jahresausklang wurden im Nachwuchsbereich in Kitzscher die Kreiseinzelmeister in den Altersklasse U8 bis U20 ermittelt.Dieser Wettkampf wurde gleichzeitig als Qualifikation für die Bezirkseinzelmeisterschaft im Februar 2019 in Grethen gewertet. Insgesamt...

Lichterfest im „Sprungbrett“

Grimma. Am Freitag, 25. Januar, laden das Team und der Elternrat der Kindertagestätte „Sprungbrett“ am Steingarten Groß und Klein zum traditionellen Lichterfest ein.„Ab 17.00 Uhr wollen wir es uns bei stimmungsvoller Beleuchtung mit Punsch,...
Symbolbild

Torsten Schultze übernimmt Führung der Polizeidirektion Leipzig

Leipzig. Torsten Schultze wird ab dem 1. Februar 2019 die Führung der Polizeidirektion in Leipzig übernehmen. Das hat das Kabinett heute in Dresden beschlossen und ist damit dem Vorschlag des Innenministeriums gefolgt. Der Führungswechsel...
Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here