S45 in Ammelshain: Letzte Bauarbeiten vor Freigabe laufen

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Symbolbild/pixabay

Ammelshain. Im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LaSuV) wurde die S 45 in und südlich von Ammelshain seit September 2017 ausgebaut. Jetzt stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss.

Es ist vorgesehen, die Fahrbahn der Staatsstraße S 45 voraussichtlich am Freitag, den 30. November für den Verkehr freizugegeben. Damit können die Arbeiten laut LaSuV pünktlich abgeschlossen werden.

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Gegenstand der Baumaßnahme war der grundhafte Ausbau der S 45 auf rund 500 Metern Gesamtstrecke südlich und innerhalb der Ortsdurchfahrt Ammelshain. Dabei erfolgte eine Verbreiterung der Fahrbahn außerorts auf 7,25 Meter und innerorts auf 6,50 Meter, zuzüglich der erforderlichen Kurveninnenverbreiterungen und Aufweitungen infolge einer Querungshilfe. Auf 200 Metern Länge ist ein separater Geh-/Radweg mit 2,50 Meter Breite errichtet worden.

Die Straße ist nun innerorts durchgehend sowie außerorts am westlichen Fahrbahnrand mit Bordrinnen eingefasst. Bestandteil der Maßnahme war weiterhin der Ausbau von Kreuzungen mit Gemeindestraßen und der Kreisstraße 8364 (Hauptstraße). Die Zu- und Ausfahrt zum ehemaligen Gemeindehaus wurde zur Bus-/Parkplatzein- und -ausfahrt ausgebaut. Die vorhandene Bushaltestelle ist dabei behindertengerecht mit Sonderborden auf einer Länge von 18 Metern ausgestattet worden.

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Das Parken auf den neu hergestellten Pkw-Parkplätzen erfolgt nun in Senkrechtaufstellung. Weiterhin wurden auf 150 Metern Länge im Bereich des Dorfteiches Amphibien- und Fischotterleiteinrichtungen errichtet. Die Baumaßnahme umfasste auch den Neubau eines Regenrückhaltebeckens einschließlich der Zu- und Abflussleitungen, sowie der technischen Ausrüstungen zum Betrieb der neuen Anlagen. Durch die betreffenden Ver- und Entsorgungsunternehmen wurden im Zuge der Straßenbauarbeiten verschiedene Leitungssysteme (Trinkwasser, Energieversorgung, Gasversorgung, Abwasser- und Regenwasserleitungen, Telekommunikation) erneuert und umverlegt.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf knapp 2 Millionen Euro, welche im Wesentlichen vom Freistaat Sachsen getragen werden. Die Gemeinde Naunhof (rund 150.000 Euro) und der Landkreis Leipzig (rund 30.000 Euro) sind daran beteiligt. Die Kostenanteile der Gemeinde Naunhof und des Landkreises Leipzig werden nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten vom Freistaat Sachsen gefördert. Zudem investiert gleichzeitig der Eigenbetrieb Wasserversorgung Naunhof 220.000 Euro in seine Anlagen.

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