Bombendrohungen gegen Pflegeheime: Ermittlungen gegen 36-Jährigen laufen

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Archivbilder/Sören Müller

Landkreis Leipzig. Gut ein Jahr sind die Bombendrohungen gegen mehrere Pflegeheime im Landkreis Leipzig her.

Binnen 48 Stunden hatte damals ein unbekannter Anrufer gegen mindestens sieben Alters- und Pflegeheime im Landkreis Bombendrohungen ausgesprochen und jedesmal Großeinsätze für Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst.

Am Sonntag dem 15.10.2017 musste ein Heim in Groitzsch evakuiert werden, ein Heim in Grimma und ein Heim in Markranstädt am darauf folgenden Montagmorgen. Noch am Montagnachmittag kamen Heime in Wurzen und Geithain hinzu. Am darauffolgenden Dienstag kamen weitere Heime in Polenz und Zwenkau hinzu.

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Auch in Polenz musste damals ein Heim evakuiert werden.

Mit einem Zeugenaufruf hatte die Polizei damals die Bevölkerung nach dem bis dato unbekannten Anrufer um Hilfe gebeten. Die Anrufe kamen demnach jeweils aus öffentlichen Telefonzellen in Markkleeberg, Borna und Bad Lausick an.

Auch in Grimma gab es eine Bombendrohung

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei und der daraus gewonnenen Erkenntnisse ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 36-jährigen deutschen Staatsangehörigen. „Die Ermittlungen in dem Verfahren dauern an. Derzeit kann noch nicht abgeschätzt werden, wann mit einem Abschluss der Ermittlungen zu rechnen ist.“ so Jana Friedrich, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leipzig.

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