Über 20 Kubikmeter Müll beim Subbotnik entsorgt

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Foto: Sören Müller

Beim Subbotnik, dem großen Frühjahrsputz in Grimma, hieß es am Sonnabend, erneut Kehren, Putzen, Aufräumen. Das Motto der mittlerweile 15. Mittmachaktion lautete: „einfach machen – und nicht man müsste, sollte, könnte“.

 Grimma. Ab 08.30 Uhr versammelten sich die Helfer auf dem Marktplatz um letzte Instruktionen durch das Stadtoberhaupt zu erhalten. Die Beteiligung auf dem Markt fiel allerdings verhalten aus was durchaus auch auf das schlechte Wetter zurückzuführen ist. Was man aber nicht gleich sah war, dass unheimlich viele Helfer bereits an ihren Einsatzorten waren. So z.B. die Fraktion der Freien Wähler, welche sich den Nicolaiplatz vornahmen oder auch die Waldbardauer die emsig im Wald mit über 20 Personen den Dreckecken den Garaus gemacht hatten und eine Waldhütte auf Vorderman gebracht haben. Die 25 Asylbewerber der Gemeinschaftsunterkunft „Roter Ochse“ halfen z.B. am Muldenufer mit, dort die achtlosen Müllhinterlassenschaften zu beseitigen. Die Firma Harry Lehne war mit ihrer eigenen Kehrmaschine wieder in Grimma unterwegs und die Hohnstädter kümmerten sich wieder um den Seumepark.  Der kommunale Bauhof stellt zahlreiche Container im gesamten Stadtgebiet auf, die mit den Abfällen gefüllt werden konnten. Egal ob in Grimma, Nerchau, Mutzschen, Großbardau oder in den anderen Ortsteilen, überall wurde gemeinschaftlich dafür gearbeitet die Heimat in Eigenregie wieder etwas freundlicher zu machen. Oberbürgermeister Matthias Berger zog ein positives Fazit: „Schön ist es, dass der Subbotnik in Grimma, trotz der Begrifflichkeit, feste Tradition geworden ist und hier wirklich was für die Umwelt getan wird. Wir haben diesmal ungefähr 20 Kubikmeter Müll eingesammelt, das ist eine ganze Menge“ freute sich Berger.

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