Leiche aus der Mulde wurde identifiziert

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Rettungskräfte bei der Bergung der Leiche.

Colditz. Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, wurde am Wehr in Colditz eine leblose Person in der Zwickauer Mulde gesichtet, die im Wasser trieb.

Schnell war klar, dass es sich hierbei um eine Wasserleiche handelte, die zum gestrigen Zeitpunkt noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte, weshalb die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht wurde, so die Polizeidirektion Leipzig. „Heute steht die Identität des verstorbenen Mannes nach einem Abgleich der Fingerabdrücke fest: Bei ihm handelt es sich um einen 19-jährigen jungen Mann, der bereits seit 30. September 2018 als vermisst gemeldet worden war. Er befand sich zu jenem Zeitpunkt zur Behandlung in einer Fachklinik.„, bestätigt die Polizei.

Derzeit gibt es für die Polizei keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Darüber hinaus gibt es auch keine Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten könnten. Der Körper wies bereits ein fortgeschrittenes Stadium der Fäulnis auf, was eine sofortige Identifizierung zusätzlich erschwerte. Dennoch konnten ihm Fingerabdrücke abgenommen werden, die letztendlich zu seiner Identifizierung führten. Wie wir aus Klinikkreisen erfuhren war der 19-Jährige Flüchtling, vor seinem Aufenhalt in Zschadrass in der Gemeinschaftsunterkunft „Roter Ochse“ in Grimma untergebracht, wir hatten berichtet.

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