Verfolgungsjagd auf A9 und A14

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Naunhof. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit fuhr am Donnerstag eine Funkstreifenwagenbesatzung auf den Autobahnparkplatz „Kapellenberg“ der A 9 in Fahrtrichtung München. In einer Parkbucht stand ein roter BMW. Die Beamten überprüften das Kennzeichen und mussten feststellen, dass dies zur Fahndung ausgeschrieben war und eigentlich zu einem VW Polo gehört.

Die Beamten traten an das Fahrzeug heran. Im BMW saß auf dem Fahrersitz ein Mann und auf dem Beifahrersitz eine Frau. Als sie die Beamten erblickten, startete er das Fahrzeug, fuhr über eine Bordsteinkante auf die A 9 wieder auf. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Das Fluchtfahrzeug fuhr verstärkt über den Standstreifen, aber auch durch kurze Wechsel auf der Hauptfahrbahn.

Regelmäßig kam es zum „Schneiden“ von anderen Verkehrsteilnehmern. In Höhe des Autobahnkreuzes Schkeuditzer Kreuz wechselte das Fluchtfahrzeug auf die A 14 in Richtung Dresden. In Höhe Leipzig-Nord streifte das Fluchtfahrzeug eine Warnbake an einer Baustelle, die auf die Fahrbahn fiel. Auf Höhe “Pösgraben“ wurde das Fluchtfahrzeug langsamer und eine dicke Rauchwolke war am Heck zu sehen. Kurz hinter dem Autobahndreieck „Parthenaue“ fuhr das Fluchtfahrzeug auf den Standstreifen.

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Beide Insassen versuchten zu flüchten, konnten aber gestellt werden. Der Fahrer leistete dabei erheblichen Widerstand. Das Fluchtfahrzeug wurde sichergestellt und die beiden Personen in die Dienstelle verbracht. Es handelte sich dabei um einen 26-Jährigen und eine 24-Jährige aus Berlin. Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass der BMW nicht mehr für den Verkehr zugelassen war, die Kennzeichen an einen Polo gehören. Die Kennzeichen wurden im September in Berlin entwendet. Weiterhin befand sich im Fahrzeug ein Berliner Kennzeichen, das ebenfalls in Berlin-Neukölln entwendet wurde. Außerdem wurde noch ein Fahrzeugschlüssel mit einem Anhänger gefunden, auf dem ein Autokennzeichen zu sehen war. Das Fahrzeug zu diesem Kennzeichen stand zur Fahndung durch die Polizei in Berlin. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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