Randale im Dönergeschäft

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Grimma. Am Abend kam es in der Langen Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung bei der einiges zu Bruch ging.

Gegen 20:45 Uhr betrat ein Mann das Dönergeschäft und randalierte. Er warf Stühle um und zertrümmerte etliche Gegenstände, auch eine Scheibe an der Theke, außerdem soll er auch gegenüber dem Personal handgreiflich geworden sein. Nach seinem Gewaltausbruch flüchtete der Täter zu Fuss, hinterließ allerdings auch vor einem Parfümgeschäft eine Spur der Verwüstung. Dort hatte er die erst kürzlich liebevoll bepflanzten Blumentöpfe der Inhaberin zerstört. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei konnte den mutmaßlichen Täter schnell in der Nicolaigasse fassen und durch das Personal als Tatverdächtigen idendifizieren lassen. Laut dem Geschäftsinhaber sei der Mann wohl aus der Gemeinschaftsunterkunft in Bahren bekannt und alkoholisiert gewesen. Zu den Hintergründen ermittelt nun die Polizei. Zum Sachschaden konnten noch keine Angaben gemacht werden. 

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Hinweis der Redaktion: Der dargestellte Sachverhalt ist weder zur Ausbildung, noch zur Pflege, stumpfsinniger Stereotypen gedacht oder geeignet.

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2 Kommentare

  1. Ich finde, der Artikel eignet sich hervorragend, um gewisse Vorurteile oder Stereotype bestätigt zu sehen.

    Man muss nur kurz vergessen, dass es auch randalierende Deutsche gibt, und schon ist das biergetränkte Bild-Leser-Herz zufrieden.

    Wären dem Autor des Artikels derlei Vorurteile völlig fremd, so wäre ihm die Randnotiz „Gemeinschaftsunterkunft in Bahren“ als nicht erwähnenswert erschienen.

    Dennoch finde ich es wichtig und richtig, dass explizit auf unangebrachtes Verhalten unserer fremdländischen Gäste hingewiesen wird. Wer bei mir zu Hause randaliert wird rausgeworfen und nicht wieder eingeladen. Dazu muss ich aber auch erfahren, welcher meiner Gäste es war, um nicht alle vorzuverurteilen.

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