Sachsen schiebt zwölf straffällige Tunesier ab

Wöller: „Geltendes Recht konsequent durchsetzen“

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Symbolbild/pixabay

Sachsen hat am Mittwoch erneut ausreisepflichtige Tunesier in ihre Heimat abgeschoben.

Das Flugzeug mit insgesamt 17 abgelehnten Asylbewerbern an Bord, startete am frühen Nachmittag vom Flughafen Halle/Leipzig aus nach Enfidha. 16 Personen kamen aus Sachsen. Davon verbüßten zwölf Nordafrikaner eine Haftstrafe und wurden direkt aus den Justizvollzugsanstalten zum Flughafen gebracht. Ein weiterer Haftfall kam aus Nordrhein-Westfalen und wurde ebenfalls von Leipzig aus abgeschoben.

„Wir werden auch weiterhin geltendes Recht durchsetzen. Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen. Das gilt insbesondere für die Personen, die bei uns als Straftäter in Erscheinung treten. Daran werden die sächsischen Behörden auch weiterhin konsequent arbeiten“, sagte Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller.

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Der heutige Flug war bereits der 7. sächsische Sammelcharter nach Tunesien in diesem Jahr. Damit wurden 2018 insgesamt 151 Personen aus diesem nordafrikanischen Land vom Flughafen Halle/Leipzig abgeschoben. 91 davon kamen direkt aus dem Freistaat. Zum Stichtag 31. Juli 2018 lebten in Sachsen insgesamt 609 ausreisepflichtige Tunesier.

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