Erde im Vogtland bebt weiter

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Symbolbild/pixabay

Sachsen. Gestern Abend um 23:04 Uhr wurde das bisher stärkste Beben des aktuellen Erdbebenscharms im sächsischen Vogtland registriert.

Die offiziell bestätigte Magnitude habe bei 3,8 auf der Richterskala gelegen, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) soeben in Dresden mitteilte. Das Herdgebiet befand sich wieder östlich von Luby in der Tschechischen Republik.

Der Erdbebenschwarm hat am 10. Mai 2018 begonnen. Seitdem traten mindestens neun Beben mit einer Magnitude über 3,0 auf der Richterskala auf.

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Eine Bitte des Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie an die Bevölkerung: Alle Wahrnehmungen zu diesem Erdbeben sind wichtig. Bitte helfen Sie uns dabei, indem Sie einen Fragebogen ausfüllen und per Mausklick zurücksenden: Die Region Vogtland/Nordwestböhmen ist bekannt für ihre Schwarmbeben. Dabei treten in dichter zeitlicher Reihenfolge kleine Erdbeben im gleichen Herdgebiet auf. Innerhalb weniger Monate könnten über zehntausend Einzelereignisse registriert werden, so die Erdbebenexperten des Landesamtes.

Die Erdbebenüberwachung in Sachsen erfolgt durch den Seismologie-Verbund Sachsen, der vom LfULG koordiniert wird. Er betreibt zahlreiche Messstationen in Mitteldeutschland, um die seismische Aktivität in dieser Region zu überwachen. Die Stationen befinden sich im Vogtland, dem Westerzgebirge, in Thüringen und in Sachsen-Anhalt.

Fragebogen „Wahrnehmung von Erdbeben“  |http://home.uni-leipzig.de/ collm/Formular.html
Erdbebengefährdung | http://www.geologie.sachsen.de/erdbebengefaehrdung-12665.html

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