LKW-Brand: Umweltkatastrophe verhindert!

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Foto: privat

Mutzschen. Auf der S38 am Abzweig nach Köllmichen kam es am Mittwochvormittag zu einem LKW-Brand der eine Umweltkathastrophe hätte auslösen können. Was war passiert?

Der Sattelzug, welcher Epoxidharz geladen hatte, war auf der BAB 14 unterwegs. Der Fahrer bemerkte kurz vor der Abfahrt Mutzschen starke Rauchentwicklung an seiner Zugmaschine und handelte geistesgegenwärtig. Er fuhr von der Autobahn und stellte den LKW an der S38 ab. Geistesgegenwärtig kuppelte er seinen Trailer von der Zugmaschine um Diesen vor dem entstehenden Brand im Motorbereich zu schützen. Außerdem verständigte er die Leitstelle, welche die Freiwilligen Feuerwehren aus Mutzschen und Zschoppach alarmierte.

Die 18 Kameraden der Mutzschener Feuerwehr  waren zuerst an der Einsatzstelle und konnten die anrückenden Zschoppacher Kräfte ihre Anfahrt abbrechen lassen, da der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Dennoch war der Einsatz nicht ohne Schwierigkeiten. Die Abgasanlage musste mühselig geöffnet werden um letzte Glutnester ablöschen zukönnen.

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Der LKW hatte einen Motorschaden erlitten. Einsatzleiter Markus Beiler dankte seinen Kameraden für die Einsatzbereitschaft und vorallem deren Arbeitgebern: „Es ist für uns nicht selbstverständlich auf soviele Einsatzkräfte um diese Uhrzeit zurrückgreifen zukönnen, dafür bin ich den Arbeitgebern sehr dankbar„. Verletzt wurde niemand, die Straße zwischen S38 und Köllmichen wurde für die Löscharbeiten voll gesperrt. Der Trailer blieb unbeschadet.

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