„Brücken in die Zukunft“: 231 000 Euro für neuen Laborbereich im Krankenhaus Wurzen

Symbolbild/pixabay

Wurzen. Umweltstaatssekretär Dr. Frank Pfeil hat am Freitag dem Landrat des Landkreises Leipzig, Henry Graichen, den Förderbescheid für den Bau eines neuen Laborbereiches im Krankenhaus Wurzen der kreiseigenen Muldentalkliniken übergeben.

Der bisherige Bereich der Gynäkologie soll dazu grundlegend umgebaut werden. Die Baumaßnahmen werden rund 308 000 Euro kosten. Mit 231 000 Euro aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ wird das Vorhaben unterstützt.

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Bisher befinden sich die Labore des Krankenhauses Wurzen in Räumlichkeiten, die schon seit längerer Zeit nur eine Interimslösung darstellen. Die im 2. Obergeschoss des Krankenhauses frei werdenden Räume bieten Platz für einen abgeschlossenen Laborbereich. Es sind jedoch erhebliche bauliche und technische Umbauten im Gebäude erforderlich. Wände müssen versetzt, Türen erneuert und die gesamte Medienversorgung neu ausgerichtet werden.

„Mit dem Umbau werden Räumlichkeiten entstehen, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik die Möglichkeit geben, eine schnelle Diagnostik und medizinische Versorgung einzuleiten“ so Staatssekretär Dr. Pfeil. „Gerade bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum kann und darf es keine Abstriche an der Qualität geben. Die Infrastruktur, auch die medizinische, muss den ständigen Veränderungen unserer Zeit und der raschen technischen Entwicklung angepasst werden. Ich freue mich, dass wir heute mit diesem Förderbescheid aus dem Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ dazu einen Beitrag leisten können“.

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Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungs gesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen von der kommunalen Seite sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.

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Die Investitionsprioritäten der Landkreise, Städte und Gemeinden im Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ sind vielfältig. Kommunen und Landkreise konnten selbst entscheiden, was ihnen wichtig ist. Der Umbau des Krankenhauses in Wurzen steht dabei für viele weitere öffentliche Gebäude im Freistaat Sachsen. Mehr als 2 000 Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Straßen und Verwaltungsgebäude werden mit diesem Programm unterstützt.

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