ARD-Doku: Ahrtal und Grimma

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Grimma/Rech. Verlust, Trauma, Neubeginn: Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal traf die ARD Menschen, deren Leben sich radikal verändert hat. Darunter auch Sören Müller aus Grimma, der als Helfer im Ahrtal mit anpackte und seine eigenen Erfahrungen mit dem Hochwasser in Grimma mitbrachte.

Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal ist nichts wirklich vorbei. Wirtschaftliche Unsicherheiten, bürokratische Hürden und vor allem die psychischen Folgen begleiten die Menschen. Das ARD-Format „Bundesvibe“ macht diese Realität erfahrbar, indem die Perspektive der Betroffenen im Fokus steht. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, die stellvertretend für viele stehen.

Franziska hat fast alles verloren und trotzdem neu angefangen. Der Familienbetrieb „Kölner Hof“, wurde in der Flut zerstört – mit ihm die wirtschaftliche Grundlage, ihre Perspektive und ein Stück Heimat.

Rebecca hat in der Nacht der Flut eine Nachricht von Freunden bekommen, stand am nächsten Tag mit der Schippe bei ihnen und hat geholfen. Nach ersten spontanen Hilfsaktionen baut sie langfristige Strukturen auf – etwa mit dem „MalZirkus“, der Kindern hilft, Traumata kreativ zu verarbeiten.

Helfer aus Grimma im Porträt
Sören aus Grimma, ist bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Als die Wassermassen durch das Ahrtal schießen, macht er sich mit anderen Kameraden aus Sachsen auf den Weg, um Keller auszupumpen und Schuttberge zu beseitigen.

Bundesvibe stellt zum fünften Jahrestag der Flut im Ahrtal die Frage, wie es gelingen kann, aus Verlust und Trauer wieder Kraft für den Blick nach vorne zu gewinnen. Franziska, Rebecca und Sören berichten von ihren Erfahrungen, ihren Zweifeln und ihren Umgang mit Unsicherheit. Zum Film: https://1.ard.de/nach_der_Flut-Bundesvibe