Kundgebung mit Zwischenfällen

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Foto: Sören Müller

Wurzen. Das Bündnis“ Irgendwo in Deutschland“ meldete für Samstagnachmittag eine Versammlung in Wurzen unter dem Thema: „Irgendwo in Deutschland – Gegen den rassistischen Normalzustand“ an.

Laut Versammlungsbehörde nahmen an der Kundgebung etwa 250 Personen teil. Zu Beginn  machte sich eine männliche Person bei den Mitarbeitern der Versammlungsbehörde bemerkbar und teilte mit, jetzt eine Gegenkundgebung in Hör- und Sichtweite anzumelden. Dieser wurde unter Auflagen stattgegeben. Daran nahmen etwa 30 Personen teil. Diese Spontankundgebung war allerdings schon nach kurzer Zeit wieder beendet.

Die Polizei sicherte die Demonstration ab. Demogegner“ provozierten auchvon Dachterrassen Foto: Sören Müller

Die Kundgebung des Bündnisses „Irgendwo in Deutschland“ verlief friedlich. Einige Personen des politischen Gegners versuchten aber immer wieder durch verbale Attacken, diese Kundgebung lautstark zu stören. In unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes wurden mehrere vermummte Personen auf einem Grundstück gesehen, die auch bewaffnet waren und unter Anderem offen sichtbar Teleskopschlagstöcke und Baseballschläger bei sich führten. Mit diesen „Waffen“ versuchte diese Personengruppe zu der Kundgebung vorzustoßen, was aber durch die Polizei sofort unterbunden wurde.

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Die entsprechenden Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wurden aufgenommen und Anzeigen gefertigt. Gegen 19:00 Uhr war die Kundgebung beendet. Vorkommnisse danach mit Bezug zur Kundgebung wurden der Polizei keine bekannt.

Fazit der Polizei:Eine friedliche Kundgebung in Wurzen mit keinerlei gewalttätigen Auseinandersetzungen. Allerdings wurden 30 Identitätsfeststellungen rund um die Kundgebung durch die Polizei durchgeführt. Vorwiegend betraf das Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und der Begehung von Ordnungswidrigkeiten.

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