Rumberganwohner freuen sich über sanierte Straße

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Grimma. Günter Fröhlich ist dankbar über die Straßensanierung. „Ich habe oft selbst Splitt gefahren, um die Schlaglöcher auszubessern“, erinnert sich der 81-Jährige. „In den nächsten Tagen wird mein Haus noch an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen, das freut mich sehr“. Ein Jahr lang dauerten die grundhaften Ausbauarbeiten der Straßen in der Siedung „Am Rumberg“. Seit dem 09. Oktober kann der Verkehr uneingeschränkt wieder rollen. Oberbürgermeister Matthias Berger ist heilfroh, dass alles so gut geklappt hat: „Die Sanierung wurde auf die Minute genau fertiggestellt, sodass wir die Fördermittel noch in voller Höhe abrechnen können. Die Anwohner, die am Bau beteiligten Firmen, die Kommunalen Wasserwerke, die Planer und das Tiefbauamt der Stadt Grimma arbeiteten Hand in Hand zusammen, dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, so Matthias Berger. Dem Tiefbauamt der Stadtverwaltung Grimma gelang es, eine 89-prozentige Förderung der zuwendungsfähigen Netto-Kosten aus dem EU-Förderprogramm für ländliche Entwicklung „Leader“ zu sichern. „Mit einem solch hohen Fördersatz wird wohl in Grimma nie wieder eine Straße gebaut“, ist sich Oberbürgermeister Matthias Berger sicher. Die Straßen durch die Rumberg-Siedlung befanden sich in einem desolaten Zustand. Flicken half nichts mehr. Ein umfassender Ausbau vom Kanal bis zur Schwarzdecke war bitter nötig. Neben der neuen Deckschicht, neuen Fußwegen und der ausgetauschten Straßenbeleuchtung wurden neue Strom- und Telefonleitungen auf einer Gesamtausbaulänge von rund einem Kilometer verlegt. Zudem schlossen die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain das Wohngebiet an das kommunale Abwassernetz an. Knapp zwei Kilometer Schmutz- und Regenwasserkanal, ca. ein Kilometer Abwasserdruckleitung sowie 700 Meter Trinkwasserleitungen wurden verlegt. „Die Grundstücke erhielten somit einen Anschluss an die zentrale Kläranlage. Wenn der öffentliche Netzanschluss nicht gekommen wäre, käme für die Anwohner nur eine vollbiologische Einzelkläranlage in Betracht“, sagte Thomas Kretzschmar, OEWA Niederlassungsleiter in Vertretung der Kommunalen Wasserwerke der Kommunale Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH. Die Gesamtkosten betrugen rund 600.000 Euro.

Quelle: Stadt Grimma

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