Naunhof. Nach der groß angelegten Suche nach einem vermissten Badegast am Moritzsee bei Naunhof haben Einsatzkräfte am Dienstagmorgen eine leblose Person aus dem Gewässer geborgen.
Ob es sich dabei um den seit Sonntag vermissten 19-Jährigen handelt, war zunächst noch nicht offiziell bestätigt. Bereits ab 7 Uhr waren Polizei und weitere Einsatzkräfte erneut an dem beliebten Badesee nahe der A14 im Einsatz, um die Suche nach dem jungen Mann fortzusetzen. Nachdem Feuerwehr, Rettungshundestaffel, Polizei und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Gebiet in den vergangenen Tagen intensiv abgesucht hatten, kamen am Dienstag auch Taucher der Polizei zum Einsatz.
Gegen 9.45 Uhr wurde schließlich eine leblose Person im See entdeckt und geborgen. Die Rechtsmedizin wurde zur weiteren Untersuchung hinzugezogen. Der Fund erfolgte in dem Bereich, in dem der 19-Jährige zuletzt vermutet wurde. Eine eindeutige Identifizierung steht zunächst jedoch noch aus.

Der junge Mann war nach bisherigen Erkenntnissen am Sonntag gemeinsam mit vier Freunden an den Moritzsee gekommen. Gegen 17.45 Uhr begab sich die Gruppe zum Schwimmen ins Wasser. Rund eine Stunde später bemerkten die Begleiter, dass der 19-Jährige nicht mehr zurückgekehrt war. Gegen 19 Uhr wurde daraufhin der Notruf abgesetzt.
Daraufhin begann eine umfangreiche Suchaktion. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Naunhof, Klinga, Ammelshain und Grethen, die Polizei, die DLRG sowie die Drohnenstaffel aus Hohnstädt suchten den See und das umliegende Gelände ab. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Maßnahmen zunächst unterbrochen werden.

Auch am Montag wurde die Suche fortgesetzt. Trotz der umfangreichen Maßnahmen blieb die Suche zunächst ohne Erfolg. Mit dem Fund am Dienstagmorgen nahm die Suchaktion nun ein tragisches Ende. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.












