Analog aus – Digital an: Netzaufbau Digitalfunk laut Ministerium abgeschlossen

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Sachsen. Das BOS-Digitalfunknetz für den Freistaat Sachsen ist fertig und Sachsen flächendeckend mit Digitalfunk versorgt. Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm hat die Veranstaltung zum Abschluss des Netzaufbaus für den Digitalfunk im Freistaat Sachsen eröffnet. 

Das BOS-Digitalfunksystem ermöglicht eine präzise GPS-Ortung der Einsatzkräfte, ist abhörsicher und erlaubt zudem Einzelkommunikation, ähnlich Telefongesprächen. Polizei und Feuerwehr profitieren vom digitalen Sprech- und Datenfunksystem. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz können im Einsatz nun auch miteinander funken. Der Versand von Kurznachrichten und Übertragung von Bildern ist ebenfalls möglich.Seit Ende 2013 ist die gesamte sächsische Polizei auf den BOS-Digitalfunk umgerüstet. Über 7.000 Handfunksprecher und circa 3.000 Fahrzeugfunkgeräte befinden sich im täglichen Einsatz. Auch der Katstrophenschutz ist vollständig ausgerüstet. Die Ausrüstung der Brandschutz- und Rettungsdienstbehörden ist im Gange. Derzeit sind rund 30 Prozent der Feuerwehrfahrzeuge und über 50 Prozent der Rettungsdienstfahrzeuge ausgestattet. Die ersten großen Bewährungsproben hat der BOS-Digitalfunk im Freistaat Sachsen bei der Flut 2013 und zuletzt bei den Gipfeln im Rahmen der G7-Präsidentschaft der Bundesrepublik bestanden. PM Sächsisches Staatsministerium des Innern 

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Da wir der Meinung sind, das nicht alles rund läuft wie vom Ministerium dargestellt, gerade was die Ausbildung der Wehren betrifft, würden wir uns über Lesermeinungen zum Thema freuen. Mail to uptodateingrimma@gmail.com

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Ein Kommentar

  1. Das THW OV Grimma ist auf Digitalfunk BOS umgerüstet und eins muss ganz klar hervorheben: Im Bereich der Handfunkgeräte ist der Digitalfunk ein absoluter Vorteil. Während man mit den 2m-Band früher soweit „funken“ konnte, wie man sehen konnte, ist durch den TMO-Modus (Mobilfunkmodus für Laien) auch möglich, im gesamten freigeschalteten Bereich seine Leute zu erreichen, z.B. ein Helfer in Grimma kann einen Helfer in Torgau oder Altenburg erreichen.
    Leider ist eine hundertprozentige Flächendeckung noch nicht vorhanden.
    Hierzu ist jedoch jede Organisation angehalten, Schattenbereiche zu melden, um den Ausbau zu ermöglichen.

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