Sanierung der Goethestraße verzögert sich

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Die Goethestraße in Grimma wird endlich saniert Foto: Sören Müller

Grimma. Der Baubeginn der Goethestraße verzögert sich.

Eigentlich sollten die Bagger bereits am 21. Mai anrücken, doch daraus wurde noch nichts. Voraussichtlich ab dem 3. Juni sollen nun die Arbeiten starten, sagt die Stadtverwaltung. Die Verzögerung sei auf Einschränkungen der Umleitungsstrecke zurückzuführen.
Während der Bauzeit wird die Goethestraße abschnittsweise voll gesperrt. Begonnen wird zwischen der Beiersdorfer Straße und der Lessingstraße. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Für die Sanierung sind Gesamtausgaben von 2,2 Millionen Euro vorgesehen, wobei 75 Prozent aus dem Kommunalen Straßenbaubudget des Freistaates Sachsen stammen. Die Stadt Grimma wird die Eigenmittel in Höhe von 540.000 Euro bereitstellen.

Die Goethestraße befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, daher ist ein grundhafter Ausbau aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich. Dieser wird in zwei Teilabschnitten durchgeführt. Der Bauabschnitt zwischen der Siedlerstraße und dem Kalkberg folgt im Jahr 2025. Die Gesamtlänge der Sanierung beträgt etwa einen Kilometer. Die Fußwege werden mit Betonpflaster einheitlich gestaltet. Bei der Planung des Ausbaus wurde ein besonderes Augenmerk auf den Radverkehr gelegt. Aufgrund der begrenzten Breite der Goethestraße können jedoch keine gesonderten Radfahrspuren eingerichtet werden. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, ist geplant, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer zu reduzieren.