Unterhaltung mit Niveau

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Symbolbild/pixabay

In der heutigen Zeit werden wir täglich mit einem riesigen Unterhaltungsangebot förmlich „überschüttet“. Im Fernsehen und online steht rund um die Uhr ein unüberschaubares Angebot an Serien, Filmen und Videos zur Verfügung. Dabei weiß eigentlich jeder: Masse ist selten Klasse, es fällt schwer, den Spreu vom Weizen zu trennen. Wer wirklich qualitative Unterhaltung wünscht, muss lange suchen und bleibt nicht selten beim langen Zappen bei irgendeiner Show oder Serie hängen.

So vorteilhaft es erscheinen mag, heutzutage zuhause und unterwegs permanent auf das gesamte Angebot zugreifen zu können, so selten wird man tatsächlich hochwertige Inhalte finden, die sich zu sehen lohnen. Daher halten viele Menschen Ausschau nach niveauvoller Unterhaltung. Diese ist gerade in unserer Region sehr lebendig. Das beweist das vielfältige Kulturangebot in Theatern, Kleinbühnen und in der Oper jedes Jahr aufs Neue. Freunde des Kabarett kommen mit einer Veranstaltung in der Muldenthalhalle im Januar auf ihre Kosten. Wenn es heißt: Der betrunkene Sachse lebt weiter: auch in Grimma!, bleibt bestimmt kein Auge trocken. Mit dem Event wird der 70.Geburtstag des beliebten Kabarettisten Olaf Böhme gefeiert.

Abende wie diese bieten unvergessliche Erinnerungen, die nichts mit dem schnelllebigen Online-Entertainment zu tun haben. Ein Kabarettabend live ist halt durch nichts zu ersetzen. Auch das reichhaltige Schauspielangebot der regionalen Bühnen bietet für jeden Geschmack etwas. Ein besonderes Erlebnis ist mit Sicherheit ein Besuch der Semperoper in Dresden. Die nach dem Kriege wiederaufgebaute Oper verfügt über einen abwechslungsreichen Spielplan auf internationalem Niveau.

Die hohe Kunst der Synchronsprecher
Wer einen Kinofilm vorzieht, wird kaum ohne sie auskommen. Die Rede ist von den erstklassigen Synchronsprechern, ohne die ein echter Blockbuster nur das halbe Vergnügen wäre. Was wäre der neuste „James Bond“ ohne die markante Stimme von Daniel Craig, die von Dietmar Wunder gedoubelt wird. Auf synchronsprecher.de finden sich weitere berühmte deutsche Synchronsprecher wie Daniela Hoffmann („Julia Roberts“) oder Christian Schült („Robert Redford“). Die erfahrenen, professionellen Sprecher, die hinter den Hollywood-Stars stecken, sind daher auch für andere audiovisuelle Produktionen oder die Werbung gesuchte Sprachprofile. Daher werden sie über die Sprechagentur häufig von Geschäfts- und Privatkunden gebucht.

Tatsächlich müssen gute Synchronsprecher nicht nur eine einwandfreie Aussprache haben, sondern auch durch jahrelange Berufserfahrung die Professionalität erwerben, die Auftraggeber fordern. Obwohl es keine offizielle Ausbildung gibt, muss, wer Synchronsprecher werden möchte, dennoch einige besondere Fähigkeiten mitbringen. Hilfreich dabei ist beispielsweise eine Ausbildung als Schauspieler oder Radiomoderator. Die Fähigkeit, Emotionen und regionale Mundarten mit der eigenen Stimme auszudrücken, gehört zu den Grundlagen für späteren beruflichen Erfolg.

Theater und Film – gute Verwandte
Scheinbar hat das Theater nicht viel mit einem Kinofilm zu tun. Aber der erste Eindruck täuscht. Die überwiegende Zahl berühmter Leinwandstars wie Meryl Streep oder Cate Blanchett begannen ihre erfolgreiche Karriere mit einer klassischen Schauspielausbildung. Auch Hugh Jackman und Diane Keaton starteten auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Letztere beide Stars haben gemeinsam, dass dies die berühmte Musical-Bühne des Broadways war. Übrigens gibt es auch Akteure, die nach einer erfolgreichen Karriere auf der großen Leinwand zumindest vorübergehend zum Theater zurückgekehrt sind, wie der berühmte Shakespeare-Darsteller Kenneth Branagh.