BMA-Alarm im Roten Ochsen und Laubenbrand in Döben

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Foto: Sören Müller

Grimma. Der Sonntagnachmittag zeigte sich gleich für mehrere Feuerwehren als arbeitsintensiv.

Gegen 15 Uhr schlug die Brandmeldeanlage in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Grimma Süd an. Der Melder wurde nach ersten Erkenntnissen durch Zigarettenrauch ausgelöst. Schnell konnten sich die Feuerwehren aus Grimma und Hohnstädt wieder in Richtung Gerätehaus begeben.

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DSCN7587 Für die Grimmaer Einsatzkräfte ging es dann allerdings gleich weiter nach Döben. Gemeinsam mit den Kameraden aus Döben und Nerchau wurden sie zu einem Laubenbrand gerufen. Dieser Brandeinsatz stellte sich für die Einsatzkräfte jedoch schnell als Kraftakt dar. Eine Laube einer Gartensparte in der Kastanienallee brannte in voller Ausdehnung. Nicht nur, dass die Einsatzstelle schwer über Waldwege erreichbar war machte das Ganze zur Herausforderung, sondern auch die Wasserversorgung.

DSCN7589So musste über ein Löschfahrzeug der Grimmaer in der Schlossstraße über mehrere hundert Meter eine Wasserversorgung quer durch den Wald zum Tanklöschfahrzeug der Nerchauer Wehr aufgebaut werden.

Von dort aus ging es über weitere hunderte Meter zum nächsten Löschfahrzeug der Grimmaer bevor das Löschwasser überhaupt am Brandort verfügbar war. Das dauerte seine Zeit. Das Feuer selbst konnte rasch durch die Döbener und Grimmer Kameraden unter schwerem Atemschutz abgelöscht werden. Die Laube erlitt Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

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