Historische Fenster und Balkone am Göschenhaus werden aufgearbeitet

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Foto: Stadt Grimma

Grimma. Die charakteristischen lindgrünen Holzfenster des Museums Göschenhaus sind stark in die Jahre gekommen.

Auch die Klappläden und die inneren Fensterbänke befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Die Stadt Grimma nimmt für die Sanierung der 36 denkmalgeschützten Fenster und Balkontüren rund 60.000 Euro in die Hand. Bereits im Dezember soll mit der Frischekur begonnen werden. In der Leistung inbegriffen ist auch die Aufarbeitung von 17 historischen Holzfensterläden, sieben Läden müssen neu angefertigt werden.

Im Zuge der Fenstersanierung erfolgen die Erneuerung des hölzernen Brüstungsgeländers am südlichen Balkon sowie die Abdichtung und die Aufarbeitung des Geländers an der ostseitigen kleinen Dachterrasse. Die Kostenberechnung für die Sanierung der beiden Balkone samt Geländer und Abdichtungen liegt bei rund 30.000 Euro. Die Kosten werden zu einhundert Prozent aus kommunalen Haushaltsmitteln finanziert. Der Technische Ausschuss befürwortete die Sanierung. Die Planung übernahm das Grimmaer Bauplanungsbüro Vario- Haus/NET-Bau GmbH. Bis Sommer 2022 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.

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