Ein Bild kehrt verändert in das  Göschenhaus zurück

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Foto: Ulrike Müller, Wolfram Müller und Almut Weißgerber (von links) mit dem Ölporträt von Renate Sturm-Francke. Foto: Museum Göschenhaus

Grimma. 2019, zum 40. Todestag der Göschenhaus-Museumsgründerin Renate Sturm-Francke (1903-1979), fand eine große Sonderausstellung im Museum statt.

Ausgestellt war unter anderem ein Ölporträt, dass sf, wie Freunde sie nannten, im Jahre 1936 zeigt. Gemalt wurde es vom durchaus bekannten akademischen Maler Kurt Preißler (1893-1968). Der Erhaltungszustand des Bildes war 2019 alles andere als zufriedenstellend. Das bewegte die ehemalige Leiterin des Göschenhauses (Leitung: 1973-1988) Frau Ulrike Müller samt Ehemann Wolfram, auf eigene Kosten das Bild restaurieren zu lassen. Die Restaurierung übernahm die Restauratorin Almut Weißgerber aus Grimma.

Das Bild kehrte nun in das Göschenhaus zurück. „Durch die großartige Arbeit der Restauratorin sind nun Details zu erkennen, die vorher noch nicht einmal erahnt wurden. Aber auch der Rahmen wurde liebevoll saniert“, schwärmt Museumsleiter Thorsten Bolte. Eines Tages wird das wunderbare Porträt in der Göschenstube hängen, zusammen mit einer musealen Würdigung von sf. Doch bis dahin hängt das Bild erst einmal im Balkonzimmer und schaut auf die Gäste der Sonderausstellungen. „Wir danken dem Ehepaar Müller sehr für ihr finanzielles Engagement. Wir danken auch Frau Weißgerber, die viele Arbeitsstunden in das Bild gesteckt hat“, so Thorsten Bolte.

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