Polizei beendet rechtsextremistische Konzertveranstaltung

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Symbolbild/pixabay

Frankenberg. (Landkreis Mittelsachsen) Die Polizeidirektion Chemnitz hat in der vergangenen Nacht eine rechtsextremistische Konzertveranstaltung aufgelöst und die Identität von 44 anwesenden Personen festgestellt.

Am frühen Samstagabend konnten Einsatzkräfte ermitteln, dass eine angedachte rechtsextremistische Musikveranstaltung auf einem Privatgelände in der Badstraße stattfinden soll. Der Zugang zu diesem alten Gewerbegrundstück mit mehreren Gebäuden war jedoch verschlossen. Ab etwa 19:30 Uhr wurde auf dem Gelände, auf dem mehrere Pavillons aufgebaut waren, Musik abgespielt.

Gegen 21:45 Uhr waren außerhalb des Geländes indizierte Liedtexte vernehmbar. Wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde eine entsprechende Anzeige durch die eingesetzten Beamten gefertigt. Nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz begaben sie die Einsatzkräfte nach dieser Feststellung auf das Privatgelände und stellten letztlich die Identität von 44 anwesenden Personen fest.

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Den offensichtlichen Gästen der Veranstaltung wurde ein Platzverweis ausgesprochen und sie mussten sich vom Ort entfernen. Im Zuge der Identitätsfeststellung wurden zwei weitere Strafanzeigen, wegen Beleidigung sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, aufgenommen. Zudem wurden verschiedene Tonträger zur weiteren Prüfung sichergestellt.

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