Förderverein und Elternrat setzen sich für mehr Schulwegsicherheit an der Grundschule Großbothen ein

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symbolbild/pixabay

Großbothen. In der Wilhelm-Ostwald-Straße im Grimmaer Ortsteil Großbothen gilt ein Tempolimit von 30 Kilometer in der Stunde.

Die Kinder, insbesondere Grundschülerinnen und Grundschüler passieren die Straße oft, da die Verkehrsader Schule und Hort mit der Turnhalle und der Bushaltestelle trennt. „Etliche Verkehrsteilnehmer ignorieren die vorgegebene Geschwindigkeitsbeschränkung. Das Ordnungsamt registrierte Raser in der Grimmaer Straße mit mehr als 130 km/h auf dem Tacho. Es kam sogar vor, dass die Ampel gänzlich ignoriert wurde“, sagt Elternratsvorsitzende der Grundschule, Katrin Juhrich.

Die Eltern suchten das Gespräch mit der Stadtverwaltung Grimma. Im Ergebnis wurde fixiert, dass es mehr Geschwindigkeitsmessungen durch das Ordnungsamt vor der Grundschule geben wird. Zudem soll eine Tempo-Anzeige, ein sogenanntes Smiley-Display, angebracht werden, das mittels Detektoren die gefahrene Geschwindigkeit ankommender Fahrzeuge erfasst. Der Geschwindigkeitsmesser ist nicht ganz billig. Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.500 Euro. Mittel, die durch Spenden eingeworben werden sollen. Der Förderverein Grundschule, Hort & Kita Großbothen e.V., Elternrat der Grundschule und die Stadt Grimma bitten daher um finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung, damit das Geschwindigkeitsmessgerät schnellstmöglich angebracht werden kann. Dazu richtete die Stadt ein Unterstützerkonto ein. „Wer sich gern daran beteiligen möchte, kann mit einer Spende das Vorhaben unterstützen“, so Peggy Hörig, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Grundschule, Hort & Kita Großbothen e.V.

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Kontoverbindung
Sparkasse Muldental – IBAN  DE28 8605 0200 1010 0000 60; BIC: SOLADES1GRM
Kennwort: Geschwindigkeitsmesser Grundschule Großbothen

Eine Spendenquittung kann auf Wunsch ausgestellt werden. „Dass sich die Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung der Geschwindigkeitsmesser beteiligen, ist nicht neu“, weiß Schulamtsleiterin Jana Kutscher. „Bisher konnten aus Spendengeldern die Geschwindigkeitsmesser in Kleinbardau, in der Wurzener Straße und in Zschoppach finanziert werden“, so Jana Kutscher.

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