Brandis feiert Abschluss des Projekts „Innovationskommune Sachsen“

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Foto: Stadt Brandis

Brandis. Die Stadt Brandis hat den Abschluss des Projekts „Innovationskommune Sachsen“ gefeiert. Das Innenministerium hat die Stadt drei Jahre lang gezielt bei der Einführung und Nutzung von Instrumenten von E-Government und IT-Technologie unterstützt. Insgesamt realisierte Brandis mehr als 30 Projekte.

Innenminister Markus Ulbig: „Brandis ist Innovationskommune und hat viele wegweisende Projekte initiiert. Mit ihren vielfältigen Maßnahmen im Bereich E-Government und IT-Technologie hat die Kleinstadt bei Leipzig Vorbildcharakter für ganz Sachsen. Der Freistaat setzt auf innovative Kommunen und hat das Projekt finanziell unterstützt.“

Zu den realisierten Projekten gehören beispielsweise öffentliches WLAN an zentralen Punkten des Stadtgebiets sowie ein Rats- und Informationssystem, das in den neuen modernen Internetauftritt der Stadt integriert ist. Dazu zählen ebenso bargeldloser Zahlungsverkehr und ein interaktiver Bürgermelder. Außerdem gab es mehrere Initiativen für mehr Bürgerbeteiligung. So nutzt Brandis die Beteiligungsplattform des Freistaates Sachsen für eigene Beteiligungsverfahren, zum Beispiel im Bereich der Stadtplanung. Ein prominentes Beteiligungsprojekt ist die „Mit-Mach-Stadt“, ein nicht nur virtueller Ort der Ideenfindung und der Partizipation für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

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Bei der „Innovationskommune Sachsen“ handelt es sich um ein Projekt, das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern initiiert wurde, um sächsische Kommunen und Gemeinden zu stärken, lebenswerter und moderner zu gestalten. Die Stadt Brandis gewann 2014 den Wettbewerb „Innovationskommune Sachsen“. Das Innenministerium stellte für die Umsetzung der Projekte 1 Million Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen wurden gemeinsam mit der Kommune umgesetzt und gliederten sich in mehrere Module. Brandis belegte den ersten Platz beim bundesweiten E-Government-Wettbewerb 2016 in der Kategorie „Bestes Kooperationsprojekt und wurde neben den Städten Köln und Bonn eine „Modellkommune Open Government“.

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