Leipzig: Weihnachtsmarkt ja! Gastronomie Nein!

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Bild von Martin Lutze auf Pixabay

Leipzig. Die Leipziger Innenstadt wird auch in diesem Jahr zur Adventszeit weihnachtlich leuchten und geschmückt sein. Vor dem Hintergrund steigender Corona-Infektionszahlen wird der Markt in diesem Jahr jedoch deutlich verkleinert.

Typisch weihnachtliche Geschenke und Waren ebenso wie Lebkuchen oder Stolle werden rund um den traditionellen Weihnachtsbaum auf dem MarktplatLeipzig. z und in den Seitenstraßen angeboten; Gastronomie – Glühweinstände, Bratwurst u.a. – wird es in diesem Jahr jedoch nicht geben. Der Markt bleibt, vergleichbar mit dem Wochenmarkt, frei zugänglich, es wird keine Umzäunung und keine Registrierung geben.

Grundlage der Planungen für den Markt ist die Entwicklung der Infektionszahlen in Leipzig. Die Stadt Leipzig orientiert sich hier an den bundesweit vereinbarten Inzidenzwerten von 20, 35 und 50 Infektionen pro 100.000 innerhalb von sieben Tagen. Ziel ist es, die Inzidenz in Leipzig unter dem Wert von 35 zu halten. Daran richtet sich die Ausrichtung des weihnachtlichen Marktes in der Innenstadt aus, eine kurzfristige Absage bleibt die letzte Option. Mit den Händlern ist die Situation besprochen worden. Trotz der erschwerten Bedingungen haben viele Händler zugesagt, ihre Stände in der Adventszeit in Leipzig öffnen zu wollen.

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Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir wollen vor allem die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen. Und wir wollen, dass sie Weihnachten ihre Familien besuchen können. Wir wissen aber auch, dass vielen ein weihnachtlicher Markt sehr wichtig ist. Nicht zuletzt müssen wir auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Für viele Kunsthandwerker sind Weihnachtsmärkte die wichtigsten Termine im Jahr, um wirtschaftlich überleben zu können“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung in einer Pressemitteilung.

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Ein Kommentar

  1. Der Weihnachtsmarkt wird duch sowas bei Lichte betrachtet zu reinen Verkaufsbörse.
    Wo macht da ein Weihnachtsmarkt noch Sinn?
    Davon abgesehen, daß es sowieso abzuwarten bleibt, was in 4 Wochen von den großspurigen Plänen und vollmundigen Versprechungen noch übrig geblieben ist.

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