Stärkere Förderung der Digitalisierung an Schulen angestrebt

Symbolbild/Archivbild

Sachsen. Zufrieden hat sich Sachsens Kultusminister Christian Piwarz mit den Ergebnissen des gestrigen Bund-Länder-Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gezeigt.

»Alle Teilnehmer waren sich darin einig, Schulen und Schüler einen schnelleren und bezahlbaren Internetzugang zu ermöglichen. Zudem sollen Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Das ist ein gutes Signal für die Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie«, so Kultusminister Christian Piwarz. Bund und Länder werden dazu schnellstmöglich Förderprogramme auflegen oder bestehende ausweiten. Der Minister hatte auf Einladung der Kanzlerin an dem Treffen teilgenommen.

Die Teilnehmer waren sich zudem darin einig, erneute komplette und flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas möglichst zu vermeiden. »Es herrschte Einigkeit darüber, dass Schule und Bildung auch in Zeiten der Corona-Pandemie Priorität genießen. Schulschließungen dürfen nur das allerletzte Mittel sein«, so Kultusminister Piwarz.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte gestern zu einem informellen Austausch über die Herausforderungen des Schulsystems in der Corona-Pandemie ins Kanzleramt eingeladen. Teilgenommen hatten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, SPD-Vorsitzende Saskia Esken KMK-Präsidentin Stefanie Hubig (Rheinland-Pfalz), Prof. Alexander Lorz (Hessen), Bettina Martin (Mecklenburg-Vorpommern), Ties Rabe (Hamburg), Prof. Michael Piazolo (Bayern), Karin Prien (Schleswig-Holstein) und Christian Piwarz (Sachsen).

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