Fazit nach der ersten Woche Sommerschule

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Foto: Rolf Hofmann
Foto: Rolf Hofmann

Grimma.  In Sachsen begannen die Schulferien gleich mit dem Angebot, freiwillig die Schule zu besuchen.

Vor allem in Böhlen wurde die sogenannte Sommerschule in der ersten Woche rege genutzt. „Täglich waren in der Oberschule 90 bis 100 Schülerinnen und Schüler vor Ort, um freiwillig zu lernen“, bestätigt Schulleiter Gunter Hempel. Auch das Lehrerkollegium unterstützt das Programm. „Spontan meldeten sich gleich 16 Lehrerinnen und Lehrer“, so der Schulleiter. Auch gut 40 Schülerinnen und Schüler nutzten die Angebote der Oberschule Grimma.

„Zwölf Kolleginnen und Kollegen erteilen Unterricht besonders in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Aber auch andere Fächer wie z.B. Geschichte oder Geografie sind nach dem Wunsch der Eltern auf dem Plan. In der fünften Woche werden etwa 20 Schülerinnen und Schüler im Haus sein“, so Schulamtsleiterin Jana Kutscher.

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In der fünften Ferienwoche (17. – 21. August) stehen die Klassenzimmer der zwei kommunalen Oberschulen erneut offen. Die Teilnahme ist sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer freiwillig. Niemand soll dazu verpflichtet werden. Über die Form und den Inhalt des Angebotes entscheiden die Schulen eigenverantwortlich.

Im Vordergrund stehen Bildungsangebote, die den Schülern Förder- und Übungsmöglichkeiten schaffen. Dabei sollte auch ein Bezug zu den Unterrichtsinhalten des vergangenen Schuljahres hergestellt werden. Das schließt selbstverständlich auch Angebote zum Beispiel zu fachübergreifenden Themen, wie etwa politisch-historische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, musisch-kulturelle Bildung und sprachliche Bildung ein. Auch können die Angebote Lernstrategien fördern oder Medienkompetenz vermitteln. Dabei können Ganztagsangebote, aber auch externe Anbieter von Bildungsangeboten genutzt werden.

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