Weihnachtsausstellung im Göschenhaus

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Foto: Stadt Grimma
Glöschenhaus Foto: Stadt Grimma

Grimma. Die Sonderausstellung „Weihnachtsland Sachsen“ ist im Obergeschoss des Museums Göschenhaus in der Schillerstraße 25 zu sehen.

Diese Ausstellung versteht sich als „laufender Prozess“ und möchte in den kommenden Jahren immer stärker dem weihnachtlichen Brauchtum der Heimat näher kommen. In diesem Jahr stehen unter anderem die Bergmannsfiguren oder Lichterengel im Vordergrund. Dabei ist nicht jeder Brauch in Sachsen zugleich ein „sächsischer Brauch“.

Viele gewohnte Traditionen zur Advents- und Weihnachtszeit stammen aus einer Zeit, als Sachsen noch nicht die Weltbühne betreten hat. Doch andere Weihnachtszutaten – wie eben die Bergmannsfigur – entstammen der Region. „Die Ausstellung möchte aber auch Einblicke in das Kirchenjahr geben, womit viele Menschen nichts mehr anfangen können, ohne deren Kenntnis aber wesentliche Elemente des Weihnachtsfestes nicht mehr verstanden werden“, so Museumsmitarbeiter Thorsten Bolte. Auch mit falschen Legenden möchte die Ausstellung „aufräumen“, etwa die, ein großer Limonadenkonzern habe den Weihnachtsmann erfunden.

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Da das Göschenhaus vom 23. Dezember 2016 bis zum 27. Januar 2017 den Führungsbetrieb einstellt, um notwendige Instandhaltungen an Haus und Sammlung durchzuführen, bleibt die Ausstellung noch bis zum 12. Februar 2017 zu sehen.

Wer die Chance, den originalen Göschenhaus-Traubensaft zu erwerben, noch nicht ergriffen hat, hat nach wie vor die Möglichkeit den Saft über das Göschenhaus zu beziehen. Die 3/4-Liter-Flasche kosten 2,90 Euro. Mit dem Kauf unterstützen Sie nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Arbeit des Museums Göschenhaus.

Quelle: PM Stadt Grimma

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