Viele Kilometer, aber keine Punkte – Grimma kann auch Rückspiel gegen den Aufsteiger nicht gewinnen

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Grimma. Den letzten Punkt in einem über weite Strecken ausgeglichenem Bundesligaduell zwischen Holz und Grimma machte der Gastgeber, der sich damit auch alle zu vergebenden drei Punkte sicherte. Während diese auf der Siegerseite ausgiebig gefeiert wurden, konnte man in den Gesichtern der unterlegenen Gäste die Verärgerung über die unnötige Niederlage erkennen, es sollen wohl sogar einige Tränen geflossen sein.

Den Start ins Spiel hatten die Despotovic-Schützlinge verschlafen (0:7), nicht alle Leistungsträger waren in Topform und die Schiedsrichter sicher nicht auf sächsischer Seite. Die Qualität der Aufschläge ließ den Gegner nicht unbedingt erzittern und auch die Grimmaer Blockarbeit war schon erfolgreicher, dennoch hätte ein insgesamt ordentliches Spiel der 600-Kilometer-Angereisten einen oder zwei Punktgewinne verdient gehabt.

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Angeführt von Kristin Stöckmann, die in Holz eines ihrer bislang besten Saisonspiele machte, erholte sich das Team recht schnell vom kalten Schauer der deutlichen Holz-Führung und gestaltete den Rest des ersten Satzes ausgeglichen.

Ab Satz 2 zeigte sich der Annahmeriegel deutlich stabilisiert. Am Ende des Spieles waren es knapp 62 Prozent aller gegnerischen Aufschläge, die gut bis sehr gut pariert werden konnten. Für den erst zum zweiten Mal in der neuen Besetzung agierende Annahmeriegel ein Optimismus verbreitender Wert. Allerdings wussten an diesem Abend die Angreifer nur ein Drittel aller Anspiele auch zu Punkten zu verwandeln, was sicherlich für die gute Blockarbeit der Gastgeberinnen spricht. Diese war es auch, die Zuspielerin Julia Eckelmann immer mehr verunsicherte, ihre Mittelblockerinnen einzusetzen, sodass das Grimmaer Spiel für Holz besser les- und ausrechenbarer wurde. Dass es auf dem Weg zum erneuten Satzgewinn allerdings der tatkräftigen Schiedsrichterunterstützung bedurfte, die beim 19:21 zwei deutliche Blockberührungen der Gastgeberinnen nicht wahrgenommen haben wollten, war für Boin & Co schon bitter. Statt sich über den Ausgleich freuen zu können, lag man nun 19:23 zurück und war um eine gelbe Karte reicher.

Mit Wut im Bauch ging es in den nächsten Durchgang. Das temporeiche, von langen Ballwechseln geprägte und auf Augenhöhe ausgetragene Spiel war für die knapp 200 Zuschauer gut anzuschauen. Grimma konnte der Begegnung zunehmend besser den eigenen Stempel aufdrücken und sicherte sich verdient den ersten Satzgewinn.

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Erinnerungen an Dresden wurden wach, als man einen Zwei –Satz – Rückstand noch aufholen und am Ende zumindest einen Punkt mitnehmen konnte. So war nun auch in Holz das Erreichen des Tie-Breaks als kurzfristiges Ziel ausgegeben worden. Und es sah bis zur 13:11-Führung gut aus. Dann ließen trotz perfekter Annahme individuelle Fehler den Spielfaden reißen, der Optimismus war kurzzeitig der Angst vor der unnötigen Niederlage gewichen. Zu spät, erst beim Holzer Matchball (19:24), feierte der VVG die nächsten Erfolgserlebnisse. Erinnerungen an Erfurt flammten auf, als man den vierten Holzer Matchball abgewehrt und auf 23:24 verkürzt hatte. Aber ein falsch positionierter Block, eine weitere Baustelle für die kommende Grimmaer Trainingswoche, ermöglichte es dann Steffi Höwer, einer der stärksten gegnerischen Angreiferinnen, den finalen Punkt ins Holzer Glück zu machen.

Wenn es den Grimmaerinnen in den verbleibenden vier Saisonspielen gelingt, die in Holz demonstrierte Geschlossenheit und Spielfreude zu konservieren, sollte es auch gegen die Spitzenteams aus Sonthofen, Lohhof und Straubing möglich sein, den einen oder anderen Punkt, der in Holz auf der Strecke geblieben ist, zurückzuerobern. Im vorletzten Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr gegen den Tabellenzweiten) gibt es die erste Möglichkeit dazu.

Grimma kann auch Rückspiel gegen den Aufsteiger nicht gewinnen

Den letzten Punkt in einem über weite Strecken ausgeglichenem Bundesligaduell zwischen Holz und Grimma machte der Gastgeber, der sich damit auch alle zu vergebenden drei Punkte sicherte. Während diese auf der Siegerseite ausgiebig gefeiert wurden, konnte man in den Gesichtern der unterlegenen Gäste die Verärgerung über die unnötige Niederlage erkennen, es sollen wohl sogar einige Tränen geflossen sein.

Den Start ins Spiel hatten die Despotovic-Schützlinge verschlafen (0:7), nicht alle Leistungsträger waren in Topform und die Schiedsrichter sicher nicht auf sächsischer Seite. Die Qualität der Aufschläge ließ den Gegner nicht unbedingt erzittern und auch die Grimmaer Blockarbeit war schon erfolgreicher, dennoch hätte ein insgesamt ordentliches Spiel der 600-Kilometer-Angereisten einen oder zwei Punktgewinne verdient gehabt.

Angeführt von Kristin Stöckmann, die in Holz eines ihrer bislang besten Saisonspiele machte, erholte sich das Team recht schnell vom kalten Schauer der deutlichen Holz-Führung und gestaltete den Rest des ersten Satzes ausgeglichen.

Ab Satz 2 zeigte sich der Annahmeriegel deutlich stabilisiert. Am Ende des Spieles waren es knapp 62 Prozent aller gegnerischen Aufschläge, die gut bis sehr gut pariert werden konnten. Für den erst zum zweiten Mal in der neuen Besetzung agierende Annahmeriegel ein Optimismus verbreitender Wert. Allerdings wussten an diesem Abend die Angreifer nur ein Drittel aller Anspiele auch zu Punkten zu verwandeln, was sicherlich für die gute Blockarbeit der Gastgeberinnen spricht. Diese war es auch, die Zuspielerin Julia Eckelmann immer mehr verunsicherte, ihre Mittelblockerinnen einzusetzen, sodass das Grimmaer Spiel für Holz besser les- und ausrechenbarer wurde. Dass es auf dem Weg zum erneuten Satzgewinn allerdings der tatkräftigen Schiedsrichterunterstützung bedurfte, die beim 19:21 zwei deutliche Blockberührungen der Gastgeberinnen nicht wahrgenommen haben wollten, war für Boin & Co schon bitter. Statt sich über den Ausgleich freuen zu können, lag man nun 19:23 zurück und war um eine gelbe Karte reicher.

Mit Wut im Bauch ging es in den nächsten Durchgang. Das temporeiche, von langen Ballwechseln geprägte und auf Augenhöhe ausgetragene Spiel war für die knapp 200 Zuschauer gut anzuschauen. Grimma konnte der Begegnung zunehmend besser den eigenen Stempel aufdrücken und sicherte sich verdient den ersten Satzgewinn.

Erinnerungen an Dresden wurden wach, als man einen Zwei –Satz – Rückstand noch aufholen und am Ende zumindest einen Punkt mitnehmen konnte. So war nun auch in Holz das Erreichen des Tie-Breaks als kurzfristiges Ziel ausgegeben worden. Und es sah bis zur 13:11-Führung gut aus. Dann ließen trotz perfekter Annahme individuelle Fehler den Spielfaden reißen, der Optimismus war kurzzeitig der Angst vor der unnötigen Niederlage gewichen. Zu spät, erst beim Holzer Matchball (19:24), feierte der VVG die nächsten Erfolgserlebnisse. Erinnerungen an Erfurt flammten auf, als man den vierten Holzer Matchball abgewehrt und auf 23:24 verkürzt hatte. Aber ein falsch positionierter Block, eine weitere Baustelle für die kommende Grimmaer Trainingswoche, ermöglichte es dann Steffi Höwer, einer der stärksten gegnerischen Angreiferinnen, den finalen Punkt ins Holzer Glück zu machen.

Wenn es den Grimmaerinnen in den verbleibenden vier Saisonspielen gelingt, die in Holz demonstrierte Geschlossenheit und Spielfreude zu konservieren, sollte es auch gegen die Spitzenteams aus Sonthofen, Lohhof und Straubing möglich sein, den einen oder anderen Punkt, der in Holz auf der Strecke geblieben ist, zurückzuerobern. Im vorletzten Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr gegen den Tabellenzweiten) gibt es die erste Möglichkeit dazu.

Quelle: VVG

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