Neue Buslinie in Brandis bringt Bürger an die S-Bahn

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Foto: pixabay

Brandis. Mit dem Fahrplanwechsel zum 11. Dezember 2016 erhält die Stadt Brandis eine neue Buslinie. Die Stadtverwaltung spricht von einer kleinen Revolution.

Die Linie 689 verbindet ab diesem Tag das Fachklinikum und die Innenstadt mit der S-Bahn-Station in Gerichshain – von Montag bis Freitag alle halbe Stunde. Ein bei den Brandisern bereits seit vielen Jahren diskutierter Wunsch, der nun endlich Realität wird. Insgesamt werden 15 Haltestellen bedient. Die neue Linie 689 bedeutet, dass beispielsweise Senioren, die in der Bergstraße wohnen, bequem in die Innenstadt oder zum Hausarzt fahren können.

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Es ist die erste von drei Linien des Stadtbussystems für Brandis, für das sich Bürgermeister Arno Jesse schon seit Jahren eingesetzt hat. Feierlich eröffnet wird die neue Brandiser Buslinie am Sonntag, 11. Dezember ab 14 Uhr auf dem Markt – musikalisch umrahmt vom Musikverein, mit Glühwein, kostenlosem Kinderpunsch und Stolle sowie Salutschüssen der Brandiser Schützengesellschaft. Zu diesem Ereignis begrüßt Bürgermeister Arno Jesse unter anderem Landrat Henry Graichen und Steffen Lehmann, Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes. Am gesamten Tag ist die Fahrt mit der neuen Linie kostenfrei!

Die neue Linie verkehrt dann von Montag bis Samstag im 30-Minuten-Takt, ab 20 Uhr und an Sonntagen im 1-Stunden-Takt. Freitags und samstags kann man sie bis 23 Uhr nutzen wobei man in Gerichshain regelmäßigen Anschluss zur S-Bahn nach Leipzig und Wurzen hat. Fahrpläne können zu den Öffnungszeiten im Rathaus, 1. OG, Zimmer 2.4, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit abgeholt werden.

Insgesamt wird die Region Muldental in der ersten Stufe innerhalb des Projektes „Muldental in Fahrt“ zwei neue und zwei optimierte Buslinien erhalten. Dies ist der erste Schritt zu einem verbesserten Verkehrsangebot in der Region. Neben Brandis werden auch in Bad Lausick, Colditz und Grimma neue Linien für mehr Anschluss sorgen. Landrat Henry Graichen ist sich sicher: „Durch die verbesserte Erreichbarkeit von Versorgungszentren werden der Handel und Gewerbe in der Region gestärkt.“

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Und auch Unternehmen haben dadurch einen Vorteil bei der Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften. Man ist bequem mal nach Leipzig sowie zu den Mittel- und Unterzentren gefahren. Das sind nur zwei Vorteile aus wirtschaftlicher Sicht. Aber auch der gesellschaftliche Nutzen darf nicht außer Acht gelassen werden: Das bessere Verkehrsangebot nutzt der wachsenden Gruppe älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen. Der öffentliche Nahverkehr wird zur Mobilitätsalternative für junge Menschen und Berufstätige, für die ein eigenes Auto heute weniger attraktiv ist als früher. Medizinische und kulturelle Einrichtungen werden besser erreichbar „und nicht zuletzt steigt die Lebensqualität in unserer Region“, so Graichen.

Die Vorteile zusammengefasst heißt das: Durch zusätzliche Haltestellen, mehr Verbindungen, komfortables Umsteigen durch optimierte Verknüpfung mit anderen Linien bzw. Verkehrsmitteln sowie zusätzlichen Verkehrsangeboten – auch am Abend, am Wochenende und in den Schulferien wird für mehr Mobilität und Lebensqualität gesorgt. Auf den meisten Strecken kommen zudem moderne und neue Fahrzeuge zum Einsatz, die den Fahrgast bequem und entspannt ans Ziel bringen. Ob zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkaufen, zu Behörden oder zur Freizeitgestaltung.

Quelle: PM Stadt Brandis

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