Feuerwehr muss Schaf „Günther“ an der A14 bei Grimma einfangen

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Fotos: Sören Müller

Grimma. Ungewöhnliche Szenen spielten sich Freitagnachmittag an der A14 Anschlussstelle Grimma ab.

Die Freiwillige Feuerwehr Grimma wurde gegen 14 Uhr in die Wurzener Straße (B107) gerufen weil sich ein herrenloses Schaf auf einer Wiese zwischen der A14 Autobahnauffahrt in Richtung Dresden und der Straße Am Hengstberg aufhielt. Dort konnte es aber nicht bleiben weil die Gefahr bestand, dass das Tier auf die Autobahn laufen könnte.

Fotos: Sören Müller

Die Kameraden konnten das Tier, welches schon von Angestellten eines Autohauses liebevoll „Günther“ getauft wurde, auch wenig später auffinden. Schaf Günther war allerdings weniger über die Einfangversuche der Kameraden begeistert und entwischte den ehrenamtlichen Rettern kurzzeitig. So lief das Tier nun mehrere hundert Meter am Autobahnzaun entlang und war den Floriansjüngern im unwegsamen Gelände vorerst überlegen.

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Das änderte sich allerdings in Höhe der Seelingstädter Straße, denn dort begann ein weiterer Zaun und versperrte den weiteren Fluchtweg. Die Kameraden konnten so das Tier stellen und mit einem Seil schlussendlich einfangen. Das unverletzte Tier wurde von den Kameraden schließlich vorübergehend zu einem nahe gelegenen Landwirt gebracht, bei dem es vorerst Unterschlupf findet bis die Eigentumsfrage über das Ordnungsamt geklärt werden kann. Schlussendlich war dieser Einsatz nach gut einer halben Stunde mit einem Lächeln aller beteiligten Einsatzkräfte beendet. Nur Günther blickte anfangs etwas mürrisch drein.

Günther musste aus unwegsamen Gelände getragen werden, wenig später stand er bereits wieder quietschvergnügt auf dem Hof eines Landwirtes.
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