Brand im Falkenhainer Wasserschloss – War es Brandstiftung?

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Falkenhain. Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Anbau der zweiten Etage eines Wohnhauses, dem Wasserschloss, zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung.

Mehrere Holzdämmplatten sowie das Holzgebälk des Dachstuhls gerieten in Brand. Einer der Bewohner hatte dies bemerkt und die Feuerwehr sowie die Polizei verständigt. Zehn Hausbewohner mussten in Sicherheit gebracht und durch die Schnelle Eingreifgruppe des Deutschen Roten Kreuzes versorgt werden. Ein Mann (27) wurde leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei am Montag mit.

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36 Kameraden dreier Wehren – Thammenhain, Falkenhain, Wurzen – löschten den Brand. Dazu mussten sie noch mehrere Quadratmeter Fußboden öffnen, um weitere Glutnester zu löschen. Das Haus ist momentan nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Da ein technischer Defekt ausgeschlossen werden kann, ermitteln Kripobeamte wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

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