Erfahrungen und Tipps zum Vorgehen bei einem Bodengutachten

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Symbolbild/pixabay

Wer ein Haus bauen will, sollte ein Baugrundgutachten mit einplanen. Das Bodengutachten – auch als Baugrundgutachten bezeichnet – gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie die Beschaffenheit des Bodens ist und ob vor dem Hausbau weitere Maßnahmen getroffen werden müssen, damit hier dein Traumhaus entstehen kann und kein Baudesaster entsteht.

Grundlegende Rolle beim bauen spielen unter Anderem der schichtenartige Aufbau des Baugrundes, die Wasserverhältnisse im Baugrund, die Lastabtragung in den einzelnen Bodenschichten oder auch das Setzungsverhalten. Bauherren sind schon deshalb gut beraten, wenn die sich nicht leichtgläubig auf Mutmaßungen der beauftragten Baufirma verlassen.

Bauherren, die auf ihrem eigenen Grundstück bauen, sind gut beraten, möglichst noch vor Vertragsabschluss mit ihrer Hausbaufirma ein Baugrundgutachten machen zu lassen. Entsprechende Fachleute finden sie im Internet oder über die regionalen Industrie- und Handelskammern. Obwohl das Bodengutachten so wichtig ist, sind die Kosten dafür vergleichsweise gering. Je nach Bundesland schwanken die Preise zwischen 500 und 800 Euro.

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Neue Eigenheimbauplätze entstehen derzeit im Nordwesten Grimmas. Die Stadt kaufte vor zehn Jahren Land auf Vorrat und lässt das 2,2 Hektar Areal nun schrittweise von ihrer Tochtergesellschaft, der Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft, entwickeln. In den nächsten Jahren soll auf dem Rappenberg ein neues Wohngebiet für über 100 Bauplätze zu bezahlbaren Quadratmeterpreisen entstehen. Erfahrungen und Tipps zum Vorgehen bei einem Bodengutachten finden sich auf zahlreichen Internetseiten.

Wir empfehlen: Man baut nur einmal im Leben, daher wollen viele Bauherren bei Material, Einrichtung oder Größe nicht sparen. Bei der Planung sollte aber auch nicht gespart werden, so zählen Bodengutachten zu den wichtigsten Punkten damit ihr Haus später lange sicher steht! Daher empfehlen wir nicht beim Bodengutachten zu sparen.

Das Bodengutachten oder eher Baugrund- und Gründungsgutachten sollte wie auch das Baustellenprotokoll ein Bestandteil des Bauvertrages werden. Und vor Planung der endgültigen Baumaßnahme abgeschlossen und ausgewertet werden! Neben der Tragfähigkeit des Baugrunds werden noch folgende Faktoren wie Standsicherheit von Böschungen, Informationen zum Grundwasser, Drainage (durch Niederschlagswasser kann es zu Druck auf das spätere Gebäude kommen dies kann durch eine Drainage verhindert werden und kann vom Bodengutachter empfohlen werden), Wasserhaltung (um später die Baugrube kurzzeitig oder dauerhaft trocken zu legen), Sicherung angrenzender Bauwerke oder giftige Altlasten bewertet. Diese Punkte können, wenn Sie nicht bekannt sind im Bauverlauf zu enormen Kosten führen!

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