Vorbereitung auf die 800-Jahrfeier in Großbardau

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Foto: Heimatverein Großbardau

Großbardau. In Großbardau laufen die Vorbereitungen für die 800-Jahrfeier des Grimmaer Ortsteils. In der ersten Juniwoche 2018 möchte die Dorfgemeinschaft feiern. Es wird immer konkreter.

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Mittlerweile beschäftigen sich etwa 50 Großbardauerinnen und Großbardauer aktiv mit der Ausgestaltung des Jahrhundertgeburtages. Auch in Waldbardau haben sich Unterstützer gefunden, die mitwirken. Regelmäßig tagen die Arbeitsgruppen Festschrift, Kultur sowie Organisation und Finanzen. Die Ergebnisse und Zielformulierungen aller Arbeitsgruppen werden am Montag, 19. September, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshauses Weintraube in Großbardau vorgestellt.

Aus den Beratungen des Vorbereitungskomitees

Arbeitsgruppe Kultur – Ausstellung „Malereien von Rudolf Weber“. Der Großbardauer Maler Rudolf Weber liebte sein Großbardau. Bis zur Erblindung malte er zahlreiche Ölgemälde und Aquarelle. In jedem Winkel sah er etwas Schönes, er hatte den perfekten Blick für Ästhetik und das Besondere. Viele Großbardauer haben einen „Weber“ im Wohnzimmer hängen. Genau diese Bilder sollen im Zuge der 800-Jahrfeier von Großbardau allen gezeigt werden. Seine Frau, Margot Weber, hat alle Bilder, die es im Dorf gibt, dokumentiert. Um die Malereien für eine Ausstellung auszuarbeiten sollen die Originale abfotografiert werden. Fotograf Manfred Pippig übernimmt diesen Job. Er ist am Sonntag, 23. Oktober, in der neuen Feuerwehr in der Parthenstraße 2a ab 10.00 Uhr zugange. An diesem Tag werden die Großbardauer gebeten, ihren „Weber“ von der Wand zu nehmen und das Bild abfotografieren zu lassen. Nach wenigen Minuten kann das Gemälde wieder mitgenommen werden. Ansprechpartnerin ist Helge Goerz, Tel.: 0177/88 14 16 5.

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Arbeitsgruppe Festschrift. Ein Büchlein über Großbardau soll zum großen Geburtstag herausgegeben werden. Die Arbeitsgruppe Festschrift nahm ihre Arbeit auf und stellte die grobe Planung zusammen. Berichte über die Alte Salzstraße, die Geschichte der Mühlen in Großbardau oder Texte über berühmte Großbardauer wie Karl Tauchnitz sollen das Buch füllen. „Ideen und vor allem Fotos, historische Stiche und Gemälde von Großbardau werden gesucht“, sagt Regina Weigelt vom Heimatverein Großbardau. Wer schöne Bilder von Großbardau hat, kann diese gern bei der nächsten Arbeitsgruppensitzung am Dienstag, 4. Oktober, in gute Hände geben. Die Bilder werden digitalisiert und schnellstmöglich wieder an den Besitzer zurückgegeben. Die Sitzung beginnt 19.00 Uhr im alten Feuerwehrgerätehaus. Die Fotos sollten in einem Umschlag abgegeben werden, auf dem der Absender benannt ist. Wenn der Urheber der Bilder bekannt ist, sollte dieser ebenso notiert werden wie die Personen, die auf den Fotos zu sehen sind. Ansprechpartnerin: Regina Weigelt 0151/ 51 91 2777.

Für die Umsetzung der Mammutprojekte werden erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Die Raiffeisenbank Grimma eG, die mit der Region eng verbunden ist, beteiligt sich. Die Mitglieder des Heimatverein Großbardau e.V. bereiten das Fest vor. Mit dabei ist auch Sabine Keßler aus Waldbardau. Sie engagiert sich in der Arbeitsgruppe Kultur: „Wir haben vor, etwas Schönes für Kinder auf die Beine zu stellen, jeder Euro hilft uns“, erklärt Sabine Keßler. Damit das Projekt gelingen kann, übergab Enrico Scholz (im Foto r.) von der Raiffeisenbank Grimma eG eine Spende in Höhe von 200 Euro. „Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung durch die Raiffeisenbank Grimma eG und bedanken uns dafür recht herzlich“, so Sebastian Bachran, Vorsitzender des Heimatvereins.

Quelle: PM Stadt Grimma

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