Beucha: Kind angefahren, davongemacht und dann den Unfall vergessen?

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Symbolbild/pixabay

Brandis/Beucha. Montagvormittag befuhr der Fahrer (60) eines weißen Opel Astra Kombi die Brandiser Straße in westlicher Richtung.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und dann direkt auf der linken Seite auf den Fußweg. Im Bereich der Haltestelle stieß der Fahrer zuerst gegen einen Haltestellenmast und beschädigte dabei nicht nur den Mast, sondern auch einen Scheinwerfer und den rechten Rückspiegel.

Beinah zeitgleich fuhr er auch ein 10-jähriges Mädchen an, das an der Haltestelle, gemeinsam mit anderen Kindern, auf den Bus gewartet hatte. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen (Prellungen und Schürfwunden) an einem Bein, teilte die Polizei mit. Anstatt aus dem Opel auszusteigen, fuhr der 60-Jährige weiter – auf dem Gehweg und das über 200 Meter, bevor er wieder auf die Straße fand.

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Dank mehrerer Zeugenhinweise konnte die Polizei den Unfallfahrer später in einer Firma antreffen und mit dem Geschehen konfrontieren. Der 60-Jährige war vollkommen perplex und erklärte, dass er sich nicht an den Unfall erinnern könne. Er glaubte doch tatsächlich, dass ihn ein anderes Fahrzeug gestreift hätte. Zum Glück für ihn, wurde das 10-jährige Mädchen nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus später rasch wieder verlassen. Aufgrund des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, da sich der 60-Jährige offensichtlich nicht erinnern konnte und davongefahren war, wurde ihm augenblicklich der Führerschein entzogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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