Rettungsdienst angepöbelt und geschlagen

Symbolbild/pixabay

Leipzig. Medizinische Notfälle ereignen sich jederzeit und überall. Dabei ist es den Notfällen auch egal, welche Beschaffenheit die Straßen haben, in denen sich die Menschen befinden, die Hilfe brauchen.

So kommt es in Städten mitunter vor, dass Rettungssanitäter in kleine, schmale Straßen gerufen werden, in denen die Parksituation eng bemessen ist. So geschah es auch am Montag im Leipziger Stadtteil Leutzsch, als ein Notarzt in die Bischofstraße gerufen wurde. Die Sanitäter hatten keine Zeit, nach einem Parkplatz zu suchen und stellten ihren Wagen neben den bereits parkenden Fahrzeugen ab, teilte die Polizei mit.

Dieser Umstand verärgerte einen Pkw-Fahrer (68) derart, dass er mit einem Rettungssanitäter (43) in einen Streit geriet. Der Fahrer des schwarzen Opel Insignia geriet so sehr in Rage, dass er dem 43-Jährigen ins Gesicht schlug. Daraufhin trat er aufs Gas und hielt direkt auf einen zweiten Rettungsassistenten (38) zu, der soeben dabei war, den Rettungswagen zu beladen. Im letzten Moment drehte er sich um, erkannte die Gefahr und konnte nur mit einem hastigen Sprung zur Seite einer Kollision ausweichen. Hiernach verschwand der Opel-Fahrer. Die Sanitäter hatten sich jedoch sein Kennzeichen notiert und umgehend die Polizei informiert.

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Die wiederum traf den eigenwilligen und aggressiven 68-Jährigen zu Hause an und verbrachte insgesamt zwei Stunden mit der Sachverhaltsaufnahme vor Ort, was nicht zuletzt dem uneinsichtigen Verhalten des Mannes zuzusprechen war. Letzten Endes wird nun wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr, der Körperverletzung und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

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