200 Tonnen auf Achse durchs Muldental

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Foto: Sören Müller

Grimma/Naunhof/Brandis. Seit der Nacht zum Dienstag sind auf den Straßen des Muldentals zwei Schwertransporte der Superlative unterwegs.

Das Fuhrunternehmen Baumann transportierte zwei riesige Anlagen für einen Industriebetrieb in China. Der Konvoi startete am Montagabend von Chemnitz aus in Richtung Norden. Dort soll er auf den Schiffsverkehr umgeladen werden. Das Problem: Die beiden Transporte konnten nicht über die Autobahnen fahren. Jedes Gespann ist 100 Tonnen schwer, ca. 30 Meter lang und über fünf Meter hoch und in der Höhe lag das Problem. Der Konvoi hätte somit unter einigen Autobahnbrücken nicht durch gepasst.

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So ging es über Land,- und Bundesstraßen quer durch Sachsen. Dabei wurde auch Grimma am Dienstagmorgen und Naunhof nach einem Tagesstopp in Grethen, am Dienstagabend passiert. Schon in Großsteinberg gab es Probleme in den vorherigen Abstimmungen mit der Bahn, so musste der Transport bereits nach wenigen hundert Metern einen Zwischenstopp einlegen bis die Bahnstrecke Leipzig-Döbeln kurzzeitig gesperrt wurde.

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In Naunhof wurde die enge S-Kurve am Markt zum Nadeloer, welches allerdings durch die erfahrenen Fahrer ohne Komplikationen durchfahren werden konnte. Auch der Kreisverkehr bei Brandis war für den überlangen Tross, dank lenkbarer Hinterachsen am Trailer kein Problem. Der Schwertransport wurde durch das Polizeirevier Grimma mit zwei Streifenwagen begleitet.

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