Proben für den Ernstfall: Hochwasserschutz in Grimma wird getestet

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Archivbild/Sören Müller

Grimma. Etwa 90 Prozent der Hochwasserschutzanlage sind fertiggestellt. Im Rahmen einer Hochwasserübung am Sonnabend, 5. Mai proben Feuerwehrkameraden und Einsatzkräfte die Abfolge des Verschließens im Hochwasserfall der Anlage.

Knapp 100 Kameradinnen und Kameraden, der Grimmaer Feuer- und Wasserwehren, nehmen teil. Getroffen wird sich 8.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Straße des Friedens. Sollte es zum Ernstfall kommen, haben die Kameradinnen und Kameraden der Wasserwehren und Feuerwehren die Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit die Elemente zu verschließen. Die Palette reicht dabei von großen Toren, neun Meter breit, ca. vier Meter hoch und 20 Tonnen schwer, bis zu kleinen Verschlusselementen. „Ich möchte Sie um Verständnis bitten, wenn es im Rahmen der Durchführung der Hochwasserschutzübung zu Einschränkungen im Verkehrsraum kommen sollte. Ebenfalls möchte ich Sie bitten, die Kameradinnen und Kameraden bei den Übungen nicht zu behindern“, so das Stadtoberhaupt.

Über zwei Kilometer erstreckt sich die gesamte Anlage von der Amtshauptmannschaft am Floßplatz bis zum Oberwerder. Die besondere Kür in Grimma ist es, Hochwasserschutz, Denkmalschutz und Stadtentwicklung geschickt zu verbinden sowie die Kosten in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen investieren hier etwa 60 Millionen Euro in eines der wichtigsten Hochwasserschutzvorhaben Sachsens.

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