Start Ratgeber Gesundheit und Sport Durchblick im Klassenzimmer – Was Kurzsichtigkeit mit Konzentration und Schulerfolg zu tun...

Durchblick im Klassenzimmer – Was Kurzsichtigkeit mit Konzentration und Schulerfolg zu tun hat

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Wenn Kinder nicht gut erkennen können, was vorn an der Tafel oder dem Whiteboard passiert, fällt das Verstehen oft schwerer. Foto: DJD/CooperVision/Zamrznuti tonovi - stock.adobe.com

„Was steht da an der Tafel? Warum ist das Whiteboard schon wieder so unscharf? Ich verstehe die Aufgabe nicht.“ Während die anderen längst abschreiben, versucht ein Kind noch, Buchstaben und Zahlen zu entziffern. Es kneift die Augen zusammen, verliert den Anschluss und wird zunehmend frustriert. Dabei liegt es gar nicht an mangelnder Konzentration oder fehlendem Interesse – es kann schlicht nicht scharf sehen.

Sehen und Lernen können eng zusammenhängen
Gerade in der Schule läuft ein großer Teil der Informationsaufnahme über die Augen. Wer Dinge nur unscharf erkennt, braucht oft mehr Konzentration und Zeit. Umso wichtiger ist es, Sehprobleme früh zu erkennen. Kurzsichtigkeit, medizinisch Myopie genannt, ist bei Kindern längst keine Seltenheit mehr. Experten gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der heute geborenen Kinder bis zum 20. Lebensjahr kurzsichtig sein könnte. Neben der genetischen Veranlagung können viel Naharbeit, etwa mit Handy oder Tablet, und zu wenig Zeit im Freien das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit begünstigen.

Das Fortschreiten hemmen
Da Kinderaugen noch wachsen, kann die Kurzsichtigkeit fortschreiten. Und je stärker sie ausgeprägt ist, desto höher ist langfristig das Risiko für spätere Augenerkrankungen. Es ist daher entscheidend, früh gegenzusteuern. Eine herkömmliche Brille sorgt zwar für schärferes Sehen, bremst die Myopie aber nicht. Beim Myopie-Management kommen deshalb unter anderem spezielle Brillengläser oder Kontaktlinsen zum Einsatz. Die MyDay MiSight 1 day Einmalkontaktlinsen mit der ActivControl Technology korrigieren beispielsweise die Kurzsichtigkeit und können zugleich deren Fortschreiten hemmen. Mit etwas Übung kommen die meisten Kinder mit der Handhabung gut zurecht.

Was im Alltag hilft
Auch im Alltag lässt sich gegensteuern. So sollten Kinder täglich ein bis zwei Stunden draußen verbringen und bei Hausaufgaben, Handy- oder Tabletnutzung regelmäßig Pausen einlegen und in die Ferne schauen. Eltern sollten zudem wachsam sein, denn Kinder bemerken eine nachlassende Sehschärfe oft nicht selbst. Hinweise auf eine Kurzsichtigkeit sind etwa häufiges Augenreiben oder -zusammenkneifen, ein sehr geringer Leseabstand, müde Augen oder Kopfschmerzen. Wichtig sind zudem regelmäßige Sehtests. Viele Tipps und Informationen hierzu finden sich auf Anbieterseiten wie www.coopervision.de. DJD