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Zwölf Beschuldigte im Visier: Durchsuchungen auch in Leipzig und Dresden

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Symbolbild/Sören Müller

Zwickau/Sachsen. Wegen des Verdachts der Bildung krimineller Vereinigungen ermitteln die Staatsanwaltschaft Dresden und das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des Landeskriminalamtes Sachsen gegen insgesamt zwölf Beschuldigte. Am Dienstagmorgen laufen dazu umfangreiche Durchsuchungen in mehreren Bundesländern.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden werden derzeit Objekte unter anderem in Zwickau, Dresden, Leipzig, Saalfeld, Bremen und Hamburg durchsucht. Das Landeskriminalamt Sachsen arbeitet dabei mit den Landeskriminalämtern Thüringen, Bremen und Hamburg zusammen.

Den zwölf Beschuldigten wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Ziel der Gruppierung soll es nach dem bisherigen Ermittlungsstand gewesen sein, ihre Interessen durch die Begehung von Straftaten durchzusetzen.

Im Mittelpunkt der Vorwürfe stehen dabei insbesondere Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikte.

Weitere Einzelheiten zu den Beschuldigten, den Hintergründen der mutmaßlichen Vereinigung oder zu möglichen Sicherstellungen bei den Durchsuchungen nannten die Behörden zunächst nicht. Die Ermittlungen dauern an. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt kündigten für den weiteren Verlauf eine ausführlichere Pressemitteilung an.