Start Nachrichten 24 Stunden Basketball in Grimma – wenn selbst der Ball keine Pause...

24 Stunden Basketball in Grimma – wenn selbst der Ball keine Pause macht

0
0
Foto: privat

Grimma. Am 26. bis 27. September 2026 stand Grimma ganz im Zeichen des Basketballs.

Die Kooperationsteams von Spartak Grimma und Guardians Grimma hatten zum 24-Stunden-Event eingeladen – und schnell war klar: Wer auf eine ruhige Nacht gehofft hatte, war hier falsch. Dabei stand das gesamte Wochenende unter einem besonderen Motto: Vielfalt und Toleranz. Denn Basketball ist mehr als ein Sport, der fünf gegen fünf gespielt wird. Auf dem Parkett zählt nicht, wo jemand herkommt, wie er aussieht, welche Sprache er spricht oder welchen Hintergrund er hat. Es zählt die Freude am Spiel, der Respekt füreinander und das gemeinsame Erlebnis.

Vielfalt und Toleranz sollen in Grimma nicht nur auf einem Plakat stehen – Basketballer leben diese Werte. Und genau das sollte auch für alle Basketballer gelten: Respekt, Offenheit und Fairness gehören genauso zum Sport wie Dribbling, Pass und Wurf. Mit einem Sieg in die Basketball-Nacht Den Auftakt bildete am Samstag das Punktspiel der U14 gegen Wurzen, das gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Grimma, Herrn Kießig, offiziell eröffnet wurde. Die Grimmaer U14 sorgte anschließend mit einem deutlichen 94:65-Sieg für beste Stimmung und den perfekten Start ins Basketballwochenende.

3×3, Musik und jede Menge Action
Am Samstagnachmittag gehörte das Parkett den Nachwuchsspielern. Beim 3×3-Turnier für Kinder unter 15 Jahren und die U13 wurde gedribbelt, gepasst und geworfen, was der Ball hergab. Für Energie sorgten Essen und Getränke, während den ganzen Tag die passenden Beats liefen. Und genau hier wurde das Motto des Events besonders sichtbar: Unterschiedliche Altersgruppen, verschiedene Mannschaften und ganz unterschiedliche Menschen kamen zusammen, um gemeinsam Basketball zu spielen und Spaß zu haben. Vielfalt und Toleranz wurden in Grimma nicht nur gesagt, sondern auf und neben dem Spielfeld gelebt.
Am Abend schnürten beim Oldschool-Ehemaligen-Spiel die früheren Grimmaer Jungs noch
einmal die Turnschuhe. Die Haare inzwischen etwas grauer, der Ehrgeiz aber offenbar noch
bestens erhalten, lieferten sie sich ein unterhaltsames Wiedersehen auf dem Parkett. Man könnte sagen: Die Frisuren wurden älter – die Basketballleidenschaft glücklicherweise nicht.

Foto: privat

Leipzig mit sicherer Hand und schnellen Moves
Beim Dreier-Shootout bewies Franzi aus Leipzig die sicherste Hand und holte sich den Sieg. Anschließend ging es beim Erwachsenen-3×3 Turnier noch einmal richtig zur Sache – mit viel Tempo und Kampf um jeden Ball. Auch hier ging der Sieg nach Leipzig. Für eine zusätzliche Show sorgte eine Breakdance-Truppe. Mit spektakulären Spins, beeindruckenden Moves und viel Rhythmus zeigte sie, dass man sich nicht nur auf dem Basketballfeld drehen kann. So mancher Spieler dürfte kurz überlegt haben, ob ein Spin auf dem Rücken nicht angenehmer ist als ein Sprint zum Korb.

Sonntag: Die U12 setzt den Schlusspunkt
Nach einer langen Basketballnacht trat am Sonntag die U12 gegen die LE Lakers an. Trotz müder Zuschauerbeine zeigte der Nachwuchs keinerlei Ermüdungserscheinungen und gewann deutlich mit 105:38. Damit fand ein ereignisreiches Wochenende voller Basketball, Musik, Bewegung und Gemeinschaft seinen perfekten Abschluss. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft, die von diesen 24 Stunden bleibt: Basketball verbindet. Vielfalt macht unsere Gemeinschaft stärker und Toleranz sorgt dafür, dass jeder seinen Platz auf dem Spielfeld und in unserer Basketballfamilie findet. Das sollten wir in Grimma leben – und eigentlich sollte es für jeden Basketballer selbstverständlich sein.

Danke an alle Helfer!
Spartak Grimma und Guardians Grimma bedanken sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Organisatoren, Spielerinnen und Spielern, Trainern, Unterstützern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern. Sie alle machten das Event zu einem gelungenen Basketballfest. Ein Fest, das gezeigt hat, dass Vielfalt und Toleranz, Teamgeist und sportlicher Ehrgeiz wunderbar zusammenpassen. Und weil der Ball bekanntlich nie schläft, steht bereits fest: Das 24-Stunden-Basketball-Event wird im kommenden Jahr fortgesetzt! Bis dahin heißt es: Beine hoch, Stimme schonen und die müden Knochen pflegen. Der Ball schläft nie – und Vielfalt und Toleranz schon gar nicht.