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Warum am Montag rund um Böhlen die Sirenen heulen werden

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Foto: Landkreis Leipzig

Böhlen. Am Montag, dem 28. September 2026, wird rund um den Chemiestandort Böhlen erneut das sirenengestützte Warnsystem getestet. Die Signalprobe beginnt um 15 Uhr und dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Sirenen sowie der automatisierten Textdurchsagen zu überprüfen.

Das Warnsystem umfasst insgesamt 16 elektronische Sirenen in den Städten und Gemeinden Böhlen, Rötha, Neukieritzsch und Zwenkau. Es wurde eingerichtet, um die Bevölkerung im Falle einer möglichen Ausbreitung von Gefahrstoffen schnell und gezielt zu warnen.

Während des Tests werden sowohl die akustischen Warnsignale als auch die Sprachdurchsagen ausgelöst. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Technik im Ernstfall zuverlässig arbeitet und die Warnmeldungen die betroffenen Gebiete erreichen.

Der Landkreis Leipzig führt diese Signalproben regelmäßig zweimal im Jahr durch. Die Tests finden jeweils am letzten Montag im März sowie am letzten Montag im September statt. Für die Bevölkerung besteht während der Signalprobe keinerlei Gefahr. Der Landkreis weist jedoch darauf hin, dass es durch die Sirenensignale und Lautsprecherdurchsagen kurzzeitig zu einer erhöhten Lärmbelastung kommen kann und bittet hierfür um Verständnis.

Die regelmäßigen Überprüfungen sind ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes und sollen gewährleisten, dass die Warninfrastruktur rund um den Chemiestandort jederzeit einsatzbereit ist