Grimma. Bei einer Kontrolle auf der A14 haben Polizeibeamte am Freitagmorgen einen verkehrsuntauglichen Gefahrgut-Lkw aus dem Verkehr gezogen.
Der Transporter wies erhebliche technische Mängel auf. Unter anderem drohte der Gefahrgutbehälter vom Auflieger zu rutschen. Der Lkw war der Kontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig gegen 8 Uhr aufgefallen, weil der Fahrer zu schnell unterwegs war und zu wenig Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hielt. Die Beamten stoppten das Gespann auf der Raststätte Muldental.
Bei der anschließenden Überprüfung entdeckten die Polizisten gravierende Schäden: Der Hauptrahmen des Aufliegers hatte einen Riss, das Bremssystem wies erhebliche Mängel auf und der Gefahrgutbehälter war nicht ausreichend gesichert. Ein hinzugezogener DEKRA-Sachverständiger bestätigte die festgestellten Mängel und stufte den Lkw als verkehrsuntauglich ein.
Dem 26-jährigen Fahrer wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Auf den Fahrer kommt nun eine Geldbuße von bis zu 825 Euro zu. Auch für das Transportunternehmen könnte die Kontrolle teuer werden: Dem Unternehmer droht ein Bußgeld in Höhe von 1.700 Euro.












