Grimma. Der Logistikdienstleister DSV wird seinen bisherigen Standort im Gewerbegebiet Mutzschen schrittweise aufgeben und die Aktivitäten künftig an einem neuen Standort in Grimma bündeln. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage. Die derzeit in Mutzschen beschäftigten Mitarbeiter sollen dabei an den neuen Standort wechseln.
„Wir können bestätigen, dass DSV den bestehenden Standort in Mutzschen schrittweise an einen neuen Standort im Raum Grimma verlagern wird, aktuell beschäftigte Mitarbeiter gehen mit in den neuen Standort über“, erklärte das Unternehmen auf Anfrage. Mit dem neuen Standort schaffe DSV die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Geschäfts in der Region. Zu den genauen geschäftlichen und vertraglichen Hintergründen äußere sich das Unternehmen jedoch nicht näher. Auch die Stadt Grimma bewertet die Entwicklung positiv. Nach Angaben der Stadtverwaltung bedeutet die Ansiedlung im Gewerbegebiet Nord III eine deutliche Erweiterung des Unternehmensstandortes und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Grimma.
„Ich freue mich, dass sich DSV erweitert und damit zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort schafft“, erklärte Oberbürgermeister Tino Kießig. Durch die Verlagerung bleibe ein etablierter Logistikdienstleister der Region erhalten. Gleichzeitig würden bestehende Arbeitsplätze gesichert und Perspektiven für weiteres Wachstum geschaffen. Mit dem Wegzug von DSV aus Mutzschen steht das dortige Gewerbegebiet vor Veränderungen. Nach Angaben der Stadtverwaltung laufen bereits Gespräche über eine zukünftige Nutzung der frei werdenden Flächen. Ziel sei es, den Standort weiterzuentwickeln und neue gewerbliche Ansiedlungen zu ermöglichen.
Als wichtigen Baustein für die Zukunft des Gewerbegebietes nennt die Stadt den geplanten Neubau der Kläranlage. Dieser soll die infrastrukturellen Voraussetzungen verbessern und den Standort wettbewerbsfähig halten. Langfristig wolle die Stadt sowohl die Gewerbeflächen in Grimma als auch in Mutzschen nachhaltig entwickeln, neue Unternehmen gewinnen und damit Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in der Region sichern und ausbauen. Wann die Verlagerung von DSV vollständig abgeschlossen sein wird, wurde bislang nicht mitgeteilt. Die schrittweise Umsetzung soll jedoch sicherstellen, dass der Geschäftsbetrieb ohne größere Unterbrechungen fortgeführt werden kann.











