Wurzen. In der Agentur für Arbeit in Wurzen sind im Juni Hinweise auf einen möglichen Mäusebefall festgestellt worden.
Wie die Behörde auf Anfrage mitteilte, wurden an Wartungsöffnungen im Bodenbereich des Erdgeschosses entsprechende Spuren entdeckt. Nach Angaben der Arbeitsagentur wurden ein Mäusekadaver sowie Kot gefunden, der auf Mäuse schließen lasse. Aktuell seien jedoch keine frischen Spuren mehr sichtbar. Nach Einschätzung der Verantwortlichen war vor allem der Eingangsbereich im Erdgeschoss betroffen.
Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Kundenzugang auf die andere Gebäudeseite verlegt. Zudem befindet sich der Wartebereich derzeit in der ersten Etage. Auch Büroräume im Obergeschoss werden verstärkt genutzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucher seien über die Situation informiert worden.
Zur Bekämpfung des Problems wurde ein Schädlingsbekämpfer beauftragt. Darüber hinaus ließ die Arbeitsagentur die betroffenen Bereiche professionell reinigen. Derzeit wird geprüft, ob zusätzliche bauliche Maßnahmen erforderlich sind, um mögliche Zugänge für die Tiere dauerhaft zu schließen.
Nach Angaben der Behörde bestehen aktuell keine erkennbaren gesundheitlichen Risiken für Beschäftigte oder Besucher. Man habe frühzeitig reagiert, betroffene Bereiche vorsorglich abgesperrt und das Gesundheitsamt informiert. Zudem stehe die Arbeitsagentur mit weiteren zuständigen Stellen im Austausch.
Einen Zeitpunkt für die endgültige Klärung der Ursache kann die Behörde derzeit noch nicht nennen. Zwar sei aktuell kein akuter Befall mehr sichtbar, jedoch werde weiterhin untersucht, wie die Mäuse in das Gebäude gelangen konnten. Ziel sei es, mögliche Zugänge von außen zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um einen erneuten Befall künftig zu verhindern.












