Nerchau/Cannewitz/Fremdiswalde. Unter realitätsnahen Bedingungen haben die Feuerwehren aus Nerchau, Cannewitz und Fremdiswalde am Mittwochabend eine gemeinsame Feldbrandübung durchgeführt.
Ziel der Ausbildung war es, verschiedene Taktiken zur Bekämpfung von Flächen- und Feldbränden zu testen und wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen.
Für die Übung wurde ein Feld kontrolliert in Brand gesetzt. Auf der vorbereiteten Fläche konnten die Einsatzkräfte unterschiedliche Löschmethoden praktisch erproben und deren Wirksamkeit miteinander vergleichen. Gerade angesichts zunehmender Trockenheit und steigender Temperaturen gewinnen derartige Szenarien für die Feuerwehren zunehmend an Bedeutung.
Die Verantwortlichen betonten, dass solche Übungen ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Weiterbildung sind. Sie ermöglichen es den Kameradinnen und Kameraden, Abläufe zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den Wehren weiter zu verbessern. Dadurch sollen Einsätze bei echten Feld- und Vegetationsbränden noch effektiver und sicherer abgearbeitet werden können.
Die Übungsleiter zogen ein positives Fazit des Übungsabends und bedankten sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die engagierte Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt zudem der Cannewitzer Agrargenossenschaft, die das Übungsfeld vorbereitet und die Feuerwehr mit landwirtschaftlicher Technik unterstützt hatte. Durch diese Unterstützung konnten die Bedingungen für die Ausbildung praxisnah gestaltet werden. Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel von Feuerwehren, Landwirtschaft und weiteren Partnern ist, um auf die Herausforderungen von Vegetations- und Feldbränden bestmöglich vorbereitet zu sein.











