Grimma. Die Abteilung Schach des SV 1919 Grimma blickt in diesem Jahr auf ein besonderes Jubiläum: Am 6. und 7. November wird „100 Jahre Schachsport in Grimma“ gefeiert. Gleichzeitig wirbt der Verein um neue junge Mitglieder, damit der Denksport auch in Zukunft eine feste Größe in der Muldestadt bleibt.
Derzeit zählt die Schachabteilung rund 50 Mitglieder. Gesucht werden insbesondere Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 14 Jahren, die das Schachspiel erlernen oder ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten weiterentwickeln möchten. Das Nachwuchstraining findet jeden Freitag von 17 bis 18.45 Uhr im Schulclub der Oberschule Grimma am Wallgraben statt. Erfahrene Übungsleiter begleiten die jungen Schachspieler dabei bei ihren ersten Zügen oder unterstützen sie bei der Weiterentwicklung ihres Könnens.
Interessierte Eltern und Kinder können sich vorab auf der Vereinswebseite informieren oder telefonisch unter 0178/5389831 Kontakt aufnehmen.
Tradition reicht bis ins Jahr 1926 zurück
Die Geschichte des organisierten Schachsports in Grimma begann bereits im Sommer 1926. Damals wurde die Ortsgruppe Schach des Arbeiter-Sportklubs Grimma in den Deutschen Arbeiterschachbund aufgenommen. Wenige Monate später gründete sich zudem die Grimmaer Schachgesellschaft.
„Beide Organisationsformen ignorierten sich zu dieser Zeit aufgrund der gesellschaftlichen Verhältnisse weitgehend. Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich eine einheitliche Struktur im Schachsport in Grimma“, erklärt Roland Bloi.
Stadtmeisterschaft als Höhepunkt der Feierlichkeiten
Anlässlich des Jubiläums veranstaltet die Schachabteilung des SV 1919 Grimma am 6. und 7. November 2026 eine Stadtmeisterschaft. Dazu sind nicht nur aktive Vereinsmitglieder eingeladen, sondern auch ehemalige Spielerinnen und Spieler, die sich dem Grimmaer Schachsport verbunden fühlen.
Wer an der Stadtmeisterschaft teilnehmen möchte, kann sich über das Kontaktformular auf der Vereinswebseite oder per E-Mail an robloi@hotmail.de anmelden. Mit dem Jubiläum blickt die Schachabteilung nicht nur auf ein Jahrhundert Vereinsgeschichte zurück, sondern richtet den Blick zugleich in die Zukunft – mit der Hoffnung, neue Nachwuchstalente für das königliche Spiel zu begeistern.











